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AKTUELLES
Ausgabe: 01/2020
Editorial

Handchirurgie

 

Liebe Leserinnen und Leser,

im vorliegenden Themenheft haben wir den Schwerpunkt auf das Handgelenk gelegt.

Kollege Prommersberger stellt mit seinem Thema eine sehr schöne Übersicht zur distalen Radiusfraktur zusammen. Hier hat sich im letzten Jahrzehnt insbesondere die Kenntnis über die Begleitverletzungen deutlich erweitert. Auch wenn nach wie vor die konservative Therapie im Vordergrund steht, findet sich ein deutlicher Anstieg der Plattenosteosynthesen, auch wenn die Überlegenheit dieser Versorgungen gegenüber anderen Behandlungsmethoden noch nicht nachgewiesen ist. Kollege Schütz hat sich dem Thema der endoskopischen Karpaldachspaltung angenommen. Unter den Handchirurgen wird dieses Vorgehen immer wieder hinsichtlich der Vor- und Nachteile diskutiert. Frank Schütz beschreibt die verschiedenen Techniken und gibt dem Leser die jeweiligen Pros und Cons an die Hand, um selbst eine sinnvolle Entscheidung für seine Patienten zu fällen.

Kollege Aman hat sich mit seinem Autorenteam dem Thema der peripheren Nervenläsionen gewidmet. Er weist auf die begrenzten Zeitfenster zur Rekonstruktion hin. Dementsprechend ist eine verletzungsnahe Diagnostik und Therapieplanung erforderlich, um eine möglichst vollständige Wiederherstellung zu ermöglichen. Falko von Stillfried behandelt das innovative Thema der intraartikulären Eigenfetttransplantation für das Daumensattelgelenk. Er stellt die Technik sowie die vorhandenen Studien dar. Gleichzeitig weist er jedoch auf die juristische Problematik hin, da es sich um die Herstellung eines Medikaments handelt und aufgrund der arzneimittelrechtlichen Konsequenzen zurzeit nicht geboten ist. Dennoch macht es sicherlich Sinn, den Leser mit dem Thema vertraut zu machen, da auch für andere Gelenke vergleichbare Verfahren von verschiedenen Institutionen, teilweise im Ausland, angeboten werden.

In einem weiteren Beitrag haben wir uns dem Thema Scapula-Notching
bei der inversen Prothese angenommen. Die inverse Schulterprothetik nimmt inzwischen circa 80 % der gesamten Schulterprothesen-Implantationen ein. Wenn man früher annahm, dass das Scapula-Notching ein rein radiologisches Phänomen ist, zeigt sich zunehmend eine andere Einschätzung. In dem vorliegenden Artikel werden die Ursachen dargestellt und ebenso Möglichkeiten, das Scapula-Notching zu reduzieren.

Als letztes haben wir Ihnen noch einen Artikel zur intraartikulären Therapie an der Hüfte unter besonderer Berücksichtigung der Viscosupplementation zusammengestellt.

Von Seiten der Schriftleiter sind wir immer bemüht, für Sie aktuelle Themenhefte zusammenzustellen. Sehr gerne nehmen wir Anregungen aus der Leserschaft für relevante Themen entgegen. Hierzu dürfen Sie mich gerne direkt kontaktieren (j.jerosch@ak-neuss.de).

 

Mit herzlichen kollegialen Grüßen

Ihr

Prof. Dr. med. Dr. h.c. Jörg Jerosch

Prof. Dr. med. Dr. h.c. Jörg Jerosch

Hauptschriftleiter OUP

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Ausgabe: 03/2020
Femoropatellargelenk

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ich freue mich sehr, Ihnen dieses Sonderheft zum Thema „Femoropatellargelenk“ vorstellen zu dürfen. Diese Ausgabe soll Ihnen einen umfassenden Überblick über die wichtigen diagnostischen Möglichkeiten, Schmerzursachen, Pathologien, Verletzungen und die aktuellen Therapiemöglichkeiten eines hochkomplexen Teils unseres Bewegungsapparats darstellen.

Das Femoropatellargelenk bzw. die Articulatio femoropatellaris wird aus zwei gelenkbildenden Knochen zusammengesetzt und ist eins von zwei Teilgelenken des Kniegelenks (femoropatellar und femorotibial). Das Zusammenspiel von Patella und Trochlea ist eine komplexe Kooperation von passiven Elementen (Knochen und Ligamente) und aktiven neuromuskulären Funktionen. Als angrenzendes Gelenk und dessen Schmerzausstrahlung spielt die Hüfte aufgrund ihrer Rotationsstellung eine nicht zu vernachlässigende Rolle. Dieser mehrdimensionale und komplex gesteuerte Teil unseres Bewegungsapparates stellt in der Diagnostik und Therapie eine große Herausforderung dar. Dies zeigt sich daran, dass die Therapie des sog. „vorderen Knieschmerzes“ mit einer relativ hohen Misserfolgsrate vergesellschaftet ist.

Das vorliegende Heft bietet Ihnen sieben Beiträge: Die radiologische Diagnostik von Paech et al. anhand anschaulicher Bildbeispiele erläutert. Das wichtigste Bindeglied zwischen radiologischem Befund und klinischer Relevanz stellt die genaue Untersuchung und ausführliche Anamnese durch den Arzt dar. Sie entscheidet darüber, ob und welche radiologisch darstellbare Pathologie behandelt werden sollte. Unter dem Femoropatellaren Schmerzsyndrom bzw. dem Vorderen Knieschmerz werden eine Vielzahl von Pathologien von Zimmermann et al. zusammengefasst und erläutert. In dem Beitrag von Rogoschin et al. werden im Rahmen einer Übersichtsarbeit sechs konservative Behandlungsmodalitäten vorgestellt. Fink et al. stellen eine alternative operative Rekonstruktionsmethode der medialen Patellofemoralen Bänder (MPFL) mit der Quadrizepssehne vor. Das komplexe Kombinationsverfahren von Trochleaplastik und MPFL-Plastik können Sie in dem Artikel von Engelhardt et al. kennenlernen. Im Anschluss daran berichten Frings et al. über das Management von Komplikationen nach Trochleaplastik. Abgerundet wird das Heft durch den Beitrag des Kollegen Fehske, der über die aktuellen Osteosynthese-Verfahren nach Patellafrakturen geschrieben hat. Zusammenfassend zeigt sich, dass bei femoropatellaren Problemen unterschiedliche Ursachen therapiert werden müssen. Wenn mehrere mechanische und funktionelle Probleme bestehen, reicht es nicht, sich auf ein operatives Verfahren zu stützen. Man beginnt immer zuerst mit der maßgeblichsten Pathologie und darf auch den Kombinationseingriff nicht scheuen. Auch wenn es gelingt, mechanische und morphologische Probleme operativ zu beheben, stellt die Behandlung der neuromuskulären Störung eine weitere Herausforderung dar.

Wir hoffen, Ihnen eine interessante Wissens-Sammlung zusammengestellt zu haben und wünschen Ihnen viele neue Erkenntnisse und viel Spaß beim Lesen.

 

Mit freundlichen Kollegialen Grüßen, Ihr

PD Dr. med. Erhan Basad, ATOS Klinik Heidelberg

 

Anmerkung der Schriftleitung

Die Literaturangaben der einzelnen Artikel werden ab der vorliegenden Ausgabe OUP 3-2020, wie z.B. auch im Deutschen Ärzteblatt, nur noch digital auf der Seite www.online-oup.de abrufbar sein. Die entsprechende Internetadresse ist jeweils hinter dem Artikel aufgeführt.

Sehr gerne nehmen wir auch Meinungen der Leser in Form von Leserbriefen oder sonstigen Ideen gerne in einer gesonderten Rubrik in die OUP mit auf. Wir freuen uns auf einen regen Austausch mit den Lesern.

Prof. Dr. med. Dr. h.c. Jörg Jerosch

Prof. Dr. med. Dr. h.c. Jörg Jerosch

Hauptschriftleiter OUP

PD Dr. med. Erhan Basad

 

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ARZT UND RECHT
Ausgabe: 02/2020 - Heiko Schott
Wesentliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs zur wirtschaftlichen Aufklärungspflicht

Heiko Schott

Bereits in der Ausgabe OUP 01/2019 war die wirtschaftliche Aufklärungspflicht des Behandlers gegenüber Privatpatienten Gegenstand eines Artikels.

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Ausgabe: 03/2020 - Heiko Schott
Weiteres erfreuliches Urteil zugunsten der Kostenerstattung bei gesetzlich versicherten Patienten

Heiko Schott

Der Sachverhalt

Im Fall der streitgegenständlichen Entscheidung hatte die Patientin auf Anraten ihrer behandelnden Ärzte die Kostenübernahme einer Therapie bei ihrer Krankenkasse beantragt, die primär nicht Gegenstand des gesetzlichen Leistungskataloges, aber aus ärztlicher Sicht medizinisch notwendig war.

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MEDIEN
Ausgabe: 01/2020
Begutachtung chirurgisch-orthopädischer Berufskrankheiten durch mechanische Einwirkung

Um es gleich vorweg zu nehmen, von den bundesweit bekannten Kollegen Ludolph aus Düsseldorf und Meyer-Clement aus Hamburg ist mit der vorliegenden 1. Auflage dieses Buchs ein großer Wurf gelungen. Selbst in sonstigen Büchern, die speziell die Begutachtung zum Thema haben, sind orthopädische Berufserkrankungen in der Regel nur zum Teil erwähnt und bei weitem nicht so ausführlich dargestellt wie im vorliegenden Werk.

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Ausgabe: 01/2020
Operative Behandlung von Fuß- und Sprunggelenk im Kindes- und Jugendalter

Mit dem vorliegenden Werk ist es dem Springer-Verlag gelungen, einen der kompetentesten Kollegen zum Thema kindlicher Fuß in Deutschland als Autor zu gewinnen. Wie Kollege Hamel in seinem Vorwort formuliert, gibt es eine nahezu unübersehbare Zeitschriftenliteratur zum Thema sowie einige ältere Titel. Als Autor von eigenen Werken gewinnt mir die Arbeit von Herrn Hamel großen Respekt ab, ein Werk von mehr als 250 Seiten mit einer Vielzahl von sehr instruktiven Abbildungen, Röntgenbildern, Zeichnungen und OP-Darstellungen. Es zeigt auch die große Erfahrung, die der Autor im D.A.F. Workshop Kinderfuß im Rahmen des Zertifikats Fußchirurgie erlangt hat. Er hat diesen Kurs seit 1999 ununterbrochen ausgerichtet.

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Ausgabe: 01/2020
Hüfte – Expertise Orthopädie und Unfallchirurgie

Mit dem vorliegenden Werk ist es den Autoren und dem Thieme-Verlag gelungen, eine umfassende Darstellung zum Thema Hüfte zusammenzutragen. Dieses Viel-Autoren-Buch setzt sich im 1. und 2. Teil intensiv mit der Anatomie und Biomechanik, und insbesondere mit der klinischen und bildgebenden Diagnostik des Hüftgelenks auseinander. Hier werden alle momentan relevanten klinischen und bildgebenden Untersuchungsverfahren dargestellt.

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Ausgabe: 01/2020
Orthopädie und Unfallchirurgie

2 Protagonisten unseres Fachgebiets haben sich bereits für die erste Auflage des vorliegenden Werks die Aufgabe gestellt, mit dem Buch einen Intensivkurs für das gemeinsame Fachgebiet Orthopädie und Unfallchirurgie zusammenzustellen. Die Lerninhalte hinsichtlich der diagnostischen und therapeutischen Breite sind extrem umfangreich und im vorliegenden Werk auch entsprechend abgebildet. Das Buch ermöglicht den schnellen Zugriff auf anerkannte diagnostische und therapeutische Maßnahmen. Es enthält ausführlich dargestellt alle aktuellen Klassifikationen und Therapiestandards, die für die Facharztprüfung erforderlich sind.

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Ausgabe: 01/2020
Medizinische Bewertung und Entschädigung von Verletzten und Personenschäden

Mit dem vorliegenden Buch hat der Autor einen allgemein verständlichen Leitfaden für Mitarbeiter in gesetzlichen und privaten Versicherungen, Juristen und auch Ärzten vorgelegt. Das Buch erscheint in der 2. Auflage. Der Autor hat das Buch verfasst aus seiner Tätigkeit in einem Institut für Versicherungsmedizin. Das Buch geht weit über ein reines Gutachtenbuch hinaus. Es gibt einen allgemeinen Überblick über verschiedene Arten der Gewebeverletzung, der Bedeutung von Umwelteinflüssen und der gestörten Heilung. Anschließend werden, topographisch geordnet, alle Verletzungen im Bereich der Haltungs- und Bewegungsorgane abgearbeitet (Schädel-Hirn-Traumen und Gesichtsverletzungen, Verletzungen und Erkrankungen der Wirbelsäule, Cervical-Syndrom, Lumbalgie und sonstige Erkrankungen der Wirbelsäule, Verletzungen des knöchernen Thorax und der Lungen, Verletzungen der oberen Extremitäten, Verletzungen des Beckens, Verletzungen der unteren Extremitäten). Das Buch ist außerordentlich umfangreich bebildert, mit Schemazeichnungen ergänzt und beinhaltet eine Vielzahl von Tabellen, wobei diese dazu dienen, den durchaus übersichtlichen Fließtext zu ergänzen, sodass auch ein kapitelweises Lesen des Buchs eine Freude ist und es nicht nur als Nachschlagewerk dient. Natürlich enthält es auch die allgemeinen Informationen zum Erstellen eines Gutachtens und die üblichen gutachtenrelevanten Tabellen für die Bewertung dauerhafter Unfallfolgen in der gesetzlichen und privaten Unfallversicherung, im sozialen Entschädigungsrecht und im Schwerbehindertenrecht.

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Ausgabe: 01/2020
Unfallbegutachtung

Mit der 14. völlig überarbeiteten und aktualisierten Ausgabe der Unfallbegutachtung haben die Kollegen Mehrhoff, Ekkernkamp und Wich eine jahrzehntelange Tradition weiter fortgeführt. Von den Trägern der gesetzlichen Unfallversicherungen werden jährlich alleine mehr als 200.000 ärztliche Gutachten zur Beurteilung der Folgen von Arbeitsunfällen eingefordert. Sie haben ein finanzielles Volumen von etwa 100 Millionen Euro pro Jahr. Hinzu kommt die Tätigkeit des medizinischen Dienstes, insbesondere in der Gesetzlichen Kranken- und Rentenversicherung, aber auch bei Versorgungsämtern, privaten Versicherungen und Gerichten.

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