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AKTUELLES
Ausgabe: 01/2019
Kinderorthopädie und Kindertraumatologie

Die Kinder-und Jugendorthopädie wird heute leichtfertig und törichterweise gern als Randbereich des großen Fachs der Orthopädie und Unfallchirurgie angesehen. Ohne tiefgreifende Kenntnisse über die physiologischen Entwicklungen und biologischen Anpassungsvorgänge im Wachstumsalter ist ein Verständnis der Krankheitsbilder des ausgewachsenen Bewegungsapparats unmöglich. Dabei gibt es in keinem orthopädischen Teilgebiet mehr Diagnosen und operative Maßnahmen zur Behandlung unser Kinder und Jugendlichen. Die drei in diesem Heft angeschnitten Themen können also nur ein Schlaglicht auf die Kinder- und Jugendorthopädie werfen. Sie behandeln mit der von Thielemann verfassten Arbeit zur schmerzhaften Hüfte und dem Überblick über Rückenschmerzen im Wachstumsalter (Wirth) Themen aus dem Alltag der Kinder-und Jugendorthopädie. Der Beitrag von Doepner zur minimalinvasiven Diagnostik und Therapie von knöchernen Veränderungen am Skelett zeigt, dass auch in der Kinderorthopädie minimalinvasive und technisch verfeinerte Methoden unter Nutzung modernster Technik Verwendung finden. Durch die Umgehung von Röntgenstrahlen sind sie aufs Wachstumsalter besonders zugeschnitten. Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Lektüre und Vorfreude auf zukünftige Artikel aus der Kinder- und Jugendorthopädie.

Die Kindertraumatologie ist ein spannender Tätigkeitsbereich von den neonatalen, meist geburtstraumatischen Frakturen bis hin zu den Übergangsfrakturen der Adoleszenten und endet mit dem Fugenschluss und der damit dokumentierten skelettalen Reife. Dabei spielt über die gesamte Zeit das Wachstum als vierte Dimension eine entscheidende Rolle, die für jeden Patienten eingeschätzt und individuell abgewogen werden muss. Über die Beurteilung der Fraktur, ihrer Stabilität und der Potenz der nächstgelegenen Fuge kommen wir zu einer persönlichen Wachstumsprognose und erst danach zu einer Therapieentscheidung. Die traumatologischen Arbeiten dieses Hefts spiegeln dieses Grundprinzip kindertraumatologischer Entscheidungsfindung wider. Henk und Mitarbeiter haben Osteosynthesen im Alter unter 3 Jahren einem kritischen Review unterzogen. In diesem Alter „verwächst“ sich tatsächlich noch vieles, trotzdem gibt es klare OP-Indikationen. Damit aber diese Indikationen nicht verwaschen werden, werden sie einer kritischen Kontrolle unterzogen. Adrian und Wessel haben sich der distalen Radiusfraktur angenommen, der häufigsten Fraktur im Kindesalter überhaupt mit einer Altersspitze bei den Kleinkindern. In direkter Nähe zu einer der potentesten Fugen führt das Remodelling zur Korrektur auch deutlicher Fragmentverkippungen, sodass hier die Indikation zur Osteosynthese – in guter Absprache mit den Eltern – sehr zurückhaltend gestellt werden kann. Über den Kirschner-Draht hinausgehende Osteosyntheseverfahren sollten hier eine Seltenheit sein, werden aber immer wieder – in Unkenntnis der Korrekturpotenz oder um ihr zuvorzukommen – eingesetzt. Fernandez und Eberhardt beleuchten die Arthroskopie als Tool in der  Kindertraumatologie. Hier sind ältere Kinder und Jugendliche im Fokus. Die Möglichkeiten werden aufgezeigt und auch die (eher kinderorthopädischen) Differenzialdiagnosen erwähnt. Drei sehr unterschiedliche Aspekte der Kindertraumatologie werden Ihnen somit in diesem Heft präsentiert und  wecken ggf. auch Neugier, die z.B. im Rahmen der Jahrestagung der Sektion Kindertraumatologie der DGU im Mai in Essen gestillt werden kann.

 

Prof. Dr. Thomas Wirth
Prof. Dr. Dr. Peter Schmittenbecher


Prof. Dr. med. Dr. h.c. Jörg Jerosch
Hauptschriftleiter OUP

Prof. Dr. Dr. Peter Schmittenbecher
Städtisches Klinikum Karlsruhe

Prof. Dr. Thomas Wirth
Klinikum Stuttgart
Orthopädische Klinik des OLGAHOSPITAL

 

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Ausgabe: 01/2019
Neues Layout für die OUP

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute kann ich Ihnen unsere Zeitschrift „Orthopädische und Unfallchirurgische Praxis“ im neuen Layout präsentieren.

Die OUP erscheint inzwischen im achten Jahr im Deutschen Ärzteverlag, und der Verlag ist im letzten Jahr mit dem Vorschlag an die Herausgeber und Schriftleiter herangetreten, das Layout der OUP zu überarbeiten und sie klarer und aufgeräumter zu gestalten. Die Anpassung des Layouts und der Typografie an die jüngsten Entwicklungen und eine bessere Lesbarkeit der Beiträge standen dabei im Vordergrund. Behutsam wurden die Seiten überarbeitet, um zu gewährleisten, dass Sie als Leser Ihre OUP auch im neuen Layout noch wiedererkennen. Die Signaturfarbe unserer Gesellschaft VSOU spielt im neuen Layout eine größere Rolle als Gestaltungselement, beispielsweise als Farbe für Überschriften und Zwischenüberschriften in den Beiträgen. Auf der Titelseite wurde mehr Raum für Bildelemente geschaffen, der Platz für Text wurde dagegen stärker strukturiert und reduziert.

Wir Herausgeber und Schriftleiter sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden, und wir hoffen, dass auch Sie an der Neugestaltung unserer Zeitschrift Gefallen finden. Wir freuen uns über Ihre Reaktionen: Wie gefällt Ihnen die neu gestaltete Zeitschrift, was gefällt Ihnen besonders gut, was gefällt Ihnen nicht?
 

Herzlichst

Ihr
Prof. Dr. med. Dr. h.c. Jörg Jerosch
Hauptschriftleiter OUP

 

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Ausgabe: 02/2019
Themenheft Fuß

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

im vorliegenden Schwerpunktheft zum Thema Fuß und Sprunggelenk ist es uns gelungen, maßgebliche Autoren aus dem deutschen Sprachraum in ihrem Spezialgebiet zu gewinnen. Eine Vielzahl von Autoren war oder ist im Vorstand der D.A.F. aktiv.

Herr Kollege Dohle stellt in einem hervorragenden Übersichtsreferat die aktuellen Therapiekonzepte für den Hallux valgus dar. Herr Kollege Frank ruft uns allen nochmals das schwierige und nach wie vor oft nicht adäquat therapierte klinische Problem der Tibialis-posterior-Sehneninsuffizienz mit den aktuellen Therapiekonzepten in Erinnerung. Frau Kollegin Fuhrmann ist es gelungen, das schwierige Thema der Kleinzehendeformitäten plastisch zusammenzufassen. Herr Kollege Hamel, als absoluter Kenner des kindlichen Fußes, hat versucht, das so praxisrelevante Thema des kindlichen Fußes in einem Beitrag so sinnvoll zusammenzufassen. Wer hier weiter ins Detail gehen will, dem sei sein gerade veröffentlichtes Buch im Springer Verlag zum Thema „Operative Behandlung von Fuß und Sprunggelenk im Kindes- und Jugendalter“ ans Herz gelegt.

Herr Ajali stellt die aktuellen Konzepte zur Knorpeltherapie am Sprunggelenk vor. Herr Herwig bespricht die klinisch relevanten Nerven-Kompressions-Syndrome im Bereich des Fußes, welche meiner Erfahrung nach oftmals nicht ausreichend in der Differenzialdiagnostik bedacht werden, und Herr Breil-Wirth stellt die häufig zu spät diagnostizierte Tibialis-anterior-Sehnenruptur dar. Bei unklarer Fußheberparese sollte diese unbedingt in die differenzialdiagnostischen Überlegungen miteinbezogen werden. In meinem Übersichtsreferat zum Thema „Endoskopische Möglichkeiten im Bereich des Rückfußes“ greife ich neben der endoskopischen Kalkaneoplastik, welche zweifelsfrei eine sehr gute Therapieoption ist, auch das endoskopische Plantarfaszien-Release auf, welches meines Erachtens nicht zu so guten Ergebnissen führt wie die
Kalkaneoplastik.

Ich hoffe, dass wir mit diesem Heft ein klinisch relevantes Themenheft für Sie zusammengestellt haben, welches Ihnen die Arbeit am Patienten
erleichtert.

Abschließend möchte ich die Gelegenheit ergreifen und Frau Sabrina Imeraj aus dem Redaktionssekretariat der OUP für ihre langjährige Unterstützung von Prof. Siebert und mir außerordentlich im Namen der VSOU, der Herausgeber und der Schriftleitung der OUP zu danken. Es war für mich immer eine Freude, mit Frau Imeraj zusammenzuarbeiten. An der sehr positiven Entwicklung der OUP in den letzten Jahren hat sie erheblichen Anteil.

 

Prof. Dr. med. Dr. h.c. Jörg Jerosch

Prof. Dr. med. Dr. h.c. Jörg Jerosch

Hauptschriftleiter OUP

 

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ARZT UND RECHT
Ausgabe: 01/2019 - Heiko Schott
Wirtschaftliche Aufklärungspflicht gegenüber dem Privatpatienten

Heiko Schott

Dass dem Behandler auch eine wirtschaftliche Aufklärungspflicht gegenüber dem Patienten obliegen kann, darf als bekannt vorausgesetzt werden. Fraglich ist in diesem Zusammenhang, sodann, ob der Behandler (Arzt) seine Leistung und seine Auslagen erstattet bekommt.

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Ausgabe: 02/2019 - Torsten Nölling
Ermächtigte Krankenhausärzte müssen nicht teilnehmen

Torsten Nölling

Mit Urteil vom 12.12.2018 hat der für das Vertragsarztrecht zuständige 6. Senat des BSG entschieden, dass ermächtigte Krankenhausärzte nicht zum ärztlichen Notdienst (auch „KV-Notdienst“ oder „Ärztlicher Bereitschaftsdienst“) herangezogen werden dürfen (B 6 KA 59/17 R).

Urteilsgründe

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Ausgabe: 02/2019 - Heiko Schott
Jameda-Rechtsprechung

Heiko Schott

„Patienten gegenüber herablassend.“, „Der Arzt ist eine Katastrophe”, „Schulnote 5 bis 6“ – so liest es sich bei einigen Ärzten auf dem Bewertungsportal Jameda.

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INDUSTRIE UND HANDEL
Ausgabe: 01/2019
Heilungsfördernde Eigenschaft der CARP-X Orthese belegt

Sporlastic

Die Forschergruppe um Nowotny et al. konnte in einer vergleichenden, kontrollierten und randomisierten Multicenterstudie den heilungsfördernden Effekt der dynamischen CARP-X Orthese bei Patienten mit chronischem Tennisellenbogen nachweisen. Der Wirkmechanismus der dynamischen CARP-X Orthese beruht darauf, dass die Hand initial in einer 30° Dorsal-Extensionsstellung gelagert wird und bei jeder Bewegung in Flexionsrichtung passiv wieder in diese zurückgeführt wird, sodass die Extensoren intermittierend entlastet werden.

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Ausgabe: 01/2019
Patienteninformation: Der Ellenbogen im Fokus

Ofa Bamberg

Ergänzend zu seiner differenzierten Produktpalette bietet Ofa Bamberg multimediale Patienteninformationen. Sie begleiten den Anwender mit praktischen Tipps einer erfahrenen Therapeutin.

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Ausgabe: 02/2019
Wenn die Patellarsehne schmerzt – für bessere Mobilität des Knies

Sporlastic

Die KASSELER Patellarsehnenbandage von SPORLASTIC ist eine hochwirksame Propriozeptionsbandage, die für Beruf und Alltag geeignet ist. Der anatomisch geformte Zügel garantiert einen dauerhaften optimalen Halt und passgenauen Sitz am Knie.

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Ausgabe: 02/2019
Nachgewiesene Schutzeffekte für das instabile Sprunggelenk

Bauerfeind

Die lateral stabilisierenden Sprunggelenkorthesen MalleoLoc L und MalleoLoc L3 leisten Präventionsarbeit, indem sie dem Verletzungsmechanismus entgegenwirken. Das zeigte eine kontrollierte Laborstudie der Universität Freiburg. Bei einer provozierten Supinationsbewegung schränkten beide Orthesen maßgeblich die Inversion und Innenrotation des Fußes ein. Diese messbaren Schutzeffekte wurden von den Probanden auch subjektiv wahrgenommen und bestätigt.

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