Wissenschaft

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ÜBERSICHTSARBEITEN
Ausgabe: 01/2020 - Martin Aman - Simeon C. Daeschler
Periphere Nervenläsionen

Zusammenfassung:

Nervenverletzungen sind schwerwiegende und komplexe Verletzungen, die häufig junge, im Arbeitsleben stehende Patienten betreffen. Nicht nur für den Betroffenen und sein Umfeld, sondern auch für das Gesundheits- und Sozialsystem haben sie oft weitreichende sozioökonomische Folgen. Da bei der Rekonstruktion nur ein begrenztes Zeitfenster zur Wiederherstellung der Funktion zur Verfügung steht, sollte rasch eine entsprechende Diagnostik und Therapieplanung erfolgen. Diese Arbeit zeigt die aktuell empfohlene Herangehensweise an periphere Nervenläsionen, von der Diagnostik bis zur Rekonstruktion. Ziel ist es, schon frühzeitig ein Gesamt-Therapiekonzept für die Patienten zu erstellen, um eine rasche und möglichst vollständige Funktionswiederkehr und damit Reintegration in das Sozial- und Erwerbsleben zu ermöglichen.

Summary: Peripheral nerve lesions are often complex and severe injuries affecting mainly young patients. This reveals not only burden for individual patients, but also major socioeconomic consequences. As “time is muscle”, early diagnosis and a sophisticated surgical and therapeutical plan is of upmost importance. Therefore, we present an overview on current diagnostical and surgical options, to optimize treatment of patients to finally improve outcome of the patients and reintegration into social and work life.

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Ausgabe: 01/2020 - Lars Victor von Engelhardt - Jerosch Jörg
Die Rolle des Scapula-Notching bei inverser Schulterendoprothese

Zusammenfassung:

Scapula-Notching ist ein häufiger radiologischer Befund nach Implantation einer inversen Schulterendoprothese. Über die klinische Bedeutung ist man sich noch im Unklaren. Die Inzidenz und das Ausmaß des Scapula-Notchings hängen von dem Prothesendesgin und der operativen Technik ab. Implantat-bedingte Faktoren sind Größe, Form und Position der Glenosphäre, die Inklination des humeralen Hals-Schaft-Winkels, das Implantat-Offset und die ursprünglichen nativen Formen der Scapula.

Summary: Scapula notching is a common radiographic finding occurring after reverse total shoulder arthroplasty. The clinical importance of notching is unclear. The incidence and severity of scapula notching is related to prosthetic design and surgical technique. Implant design factors include size, shape, and position of the glenosphere, inclination of the humeral neck-shaft angle, implant offset, and native scapular anatomy.

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Ausgabe: 01/2020 - Jörg Jerosch
Wie effektiv ist die Injektionsbehandlung im Bereich des Hüftgelenks?

Zusammenfassung:

Im folgenden Artikel wird die aktuelle Literatur zum Thema Viscosupplementation im Bereich des Hüftgelenks dargestellt. Die Injektion erfolgt üblicherweise in der Mehrzahl der Studien bildgesteuert (Röntgen, Sonografie). Die Effekte sind nicht vergleichbar mit denen im Bereich des Kniegelenks, wenngleich einige Placebo-kontrollierte Studien einen positiven Effekt hinsichtlich der Schmerzreduktion und der Verbesserung der Funktion nachweisen.

Summary: The present article describes the recent literature on viscosupplementation at the hip joint. The injection is usually performed under image control (x-ray, ultrasound). The clinical effect is not as relevant as atthe knee joint. However, in placebo controlled studies there is a pain reduction as well as an improvement infunction.

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Ausgabe: 01/2020 - Karl-Josef Prommersberger - Karlheinz Kalb
Die distale Radiusfraktur

Zusammenfassung:

Mit einem Viertel aller Frakturen im Kindes- und Jugendalter und einem Sechstel im Erwachsenenalter ist die distale Radiusfraktur die häufigste Fraktur des Menschen, wobei in vielen Ländern ein Anstieg der Inzidenz beobachtet wird. Unsere Kenntnisse punkto Frakturmorphologie und Begleitverletzungen der distalen Radiusfrakturen wurden in den letzten zwei Jahrzehnten deutlich erweitert. Zugleich kam es zu einem Wandel in der Therapie. Auch wenn bei der überwiegenden Mehrheit distaler Radiusfrakturen immer noch eine konservative Behandlung erfolgt, so ist doch ein auch unter ökonomischen Gesichtspunkten bedeutender Anstieg an Plattenosteosynthesen zu verzeichnen. Und dies obwohl es bisher nicht gelungen ist, eine Überlegenheit der plattenosteosynthetischen Versorgung distaler Radiusfrakturen gegenüber anderen Behandlungsmethoden nachzuweisen. Diese Arbeit gibt einen Überblick über Inzidenz, Frakturmorphologie, Begleitverletzungen, Diagnostik, Therapie, Komplikationen und Ergebnisse distaler Radiusfrakturen.

Summary: With 25 and 18% of all fractures in the pediatric and eldery population, respectively, fractures of the distal radius are among the most fractures of human being. Over the last two decades there is an important increase of our knowledge concerning fracture morphology and associated injuries of distal radius fractures. At the same time, therapy of distal radius fractures changed. Even if the great majority of distal radius fractures is still treated non-operatively, internal fixation with locking-plates increased significantly leading to an enormous health care burden. Yet, there is no evidence that internal fixation leads to superior results compared to other treatment modalities. This review gives an overview of the incidence, fracture morphology, associated injuries, diagnostics, treatment, complications, and outcomes of distal radius fractures.

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Ausgabe: 01/2020 - Alexander Schütz
Die endoskopische Karpaldachspaltung

Vorspann:

Das Karpaltunnelsyndrom ist das häufigste Engpass-Syndrom peripherer Nerven, das je nach Ausprägung einer operativen Therapie zugeführt wird. Die lange Geschichte der Karpaldachspaltung weist unterschiedliche Zugangswege und Verfahren auf, von denen eines die endoskopische Karpaldachspaltung darstellt. Auch hier werden verschiedene Techniken beschrieben, deren Vor- und Nachteile kontrovers diskutiert werden. Im vorliegenden Artikel wird die historische Entwicklung der Karpalchirurgie, insbesondere der endoskopischen Karpaldachspaltung erläutert, Vor- und Nachteile aufgearbeitet und das vom Autor bevorzugte Verfahren illustriert.

Summary: Carpal tunnel syndrome is the most common peripheral neuropathy, which can be treated surgically, if indicated. There is a long way of history and technical evolution in carpal tunnel surgery, resulting in different endoscopic carpal tunnel release procedures. The history, advantages and disadvantages of the open carpal tunnel release (OCTR) and endoscopic carpal tunnel release (ECTR) surgery are discussed and the author´s preferred technique is illustrated.

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Ausgabe: 01/2020 - Falko von Stillfried
Intraartikuläre Eigenfetttransplantation in das Daumensattelgelenk

Zusammenfassung:

Die Behandlung der Rhizarthrose mit Übertragung von Eigenfett wurde als neuer Therapieansatz in den letzten Jahren entwickelt und die Anwendung im Rahmen von Studien veröffentlicht. Nach juristischer Einschätzung handelt es sich dabei jedoch nicht um eine Gewebeübertragung, sondern um die Herstellung eines Medikaments. Aufgrund der arzneimittelrechtlichen Konsequenzen sollte diese Therapie derzeit nicht angeboten werden.

Summary: The treatment of thumb carpo-metacarpal joint osteoarthritis with transplantation of autologous fat has been developped as a new therapeutic approach in recent years. The application was published in the context of studies. However, according to legal opinion, this is not a tissue transfer but the production of a drug. Due to the pharmaceutical law consequences in Germany, this therapy should not be offered there at present.

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Ausgabe: 02/2020 - Simon Hackl - Peter Augat
Biomechanik von Becken- und hüftnahen Frakturen

Zusammenfassung:

Die Kräfte, die auf die Hüfte wirken gehören zu den größten Belastungen, die auf den menschlichen Körper einwirken. Diese Belastungen entstehen durch externe und interne Kräfte und können bei Überlastung zu Frakturen führen. Das mechanische Ergebnis von Knochenbelastung wird als „Gewebestress“ bezeichnet, dieser ist sowohl für die Knochenbildung als auch Knochenbrüche verantwortlich. Fortgeleitete Kräfte können sich über die Hüfte auf die Hüftpfanne auswirken und hier zu Frakturen führen. Anders verhält es sich bei Frakturen des Beckens. Hier entstehen Überlastungen durch Kompression des Beckens, z.B. durch Stürze, welche in Abhängigkeit von der Knochenqualität zu unterschiedlichen Frakturmustern führen. Sowohl komplexe Belastungsmuster im Bereich des Schenkelhalses als auch die Belastungen auf das Becken können im Rahmen von biomechanischen Modellen untersucht werden.

Summary: Loads acting on the hip joint are among the largest occurring in the human body. These loads are generated by external and internal forces. The result of internal and external forces leads to tissue strain which is necessary for bone formation but may also lead to fractures if tissue strain exceeds certain limits. Forces on the femoral neck can be transmitted to the acetabulum leading to acetabular fractures. Fractures of the pelvis are often caused by compression forces generated by falls or high velocity accidents. Depending on bone quality and age, different fracture pattern may occur. Complex forces on the femoral neck as well as compression forces on the pelvis can be simulated in biomechanical models.

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Ausgabe: 02/2020 - Jörg Jerosch - Patrick Joseph
Mittelfristige Ergebnisse der Regeneration artikulärer Knorpeldefekte mittels zellfreier Kollagenmatrix

Zusammenfassung:

Im Zeitraum von November 2015 bis März 2019 wurden insgesamt 64 Patienten (50 Kniegelenke, 14 Sprunggelenke) mit ChondroFiller Liquid behandelt. Die Indikation zur Anwendung bestand bei lokal begrenzten Knorpelschäden des Knie- und Sprunggelenks mit einer Defektgröße von bis zu 12cm² (Mittelwert 2,58±2,34cm²). Vorausgesetzt wurde ein intakter Umgebungsknorpel mit stabiler, an das Defektareal angrenzender Randschulter; insbesondere durfte auch keine höhergradige Läsion der korrespondierenden Gelenkfläche im Sinne einer „kissing lesion“ vorliegen.

Das Patientenkollektiv zeigte ein Durchschnittsalter von 46,17±11,20 a mit 24 Frauen und 40 Männern. Der Body Mass Index war im Mittelwert 28,72±5,04kg/m².

Der IKDC Score am Knie verbesserte sich im Mittelwert von präoperativ 47,62±17,28 auf 59,28±19,57 in der Kontrolle nach 6 m. Nach 12 m lag der IKDC Score bei 67,31±22,18 und nach 36 m bei 80,00±14,37.

Die Auswertung des SF-36 am OSG ergab eine Verbesserung der körperlichen Funktionsfähigkeit von 58,57±26,27 präoperativ auf 75,66±19,89 nach 6 m, 75,71±23,88 nach 12 m und auf 85,00±14,14 nach 36 m.

Summary: The treatment and reparation of articular cartilage lesions presents a challenging therapeutic problem in orthopedic surgery and is still a topic of debate. Despite the improvement of methods and techniques such as matrix assisted autologous chondrocyte transplantation there are some disadvantages considering donor site morbidity and the necessity of a two-step approach.

The use of a cell free collagen type 1 scaffold in a one-step procedure appears to be an interesting alternative although long time results and RCTs are missing yet. The purpose of this prospective clinical study was to evaluate the use of such a cell free scaffold (ChondroFiller) in cartilage defects of the ankle and knee joint and present mid-term results.

Material and method: 64 patients with focal cartilage defects were treated with ChondroFiller Liquid (50 knee joints, 14 ankle joints) and included in this prospective study. The mean defect size was 2.58±2.34cm². We performed clinical evaluation after 6, 12 and 36 m using patient reported outcome measures as the IKDC-Score (International Knee Documentation Committee Score), SF-36, FADI (Foot Ankle Disability Index), FAOS (Foot and Ankle Outcome Score). The mean follow-up was 12 m.

Results: The IKDC Score improved from 47.62±17.28 preoperatively to 59.28±19.57 after 6 m. After 12 m it was 67.31±22.18 and at the 36-months-follow the IKDC score was measured at 80.00±14.37.

Conclusion: The use of this cell free collagen type 1 scaffold proves to be a safe therapeutical option in the treatment of focal cartilage defects. Patient reported outcome measures show a significant increase of joint function and return to activities of daily living. Clinical results appear to be comparable to other cell-free and cell-based therapeutic strategies for cartilage repair.

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Ausgabe: 02/2020 - Jochen Franke - Jannes Kreher
Beckenverletzungen

Zusammenfassung:

Insgesamt stellt die operative Therapie von Beckenverletzungen auf mehreren Ebenen eine herausfordernde Aufgabe in der Unfallchirurgie dar. Alle Frakturen mit Beteiligung des vorderen und/oder hinteren Beckenrings, insbesondere auch Frakturen des Acetabulums, sind unter dem Oberbegriff Beckenverletzungen subsummiert und machen 5?8% aller Frakturen aus. Hierbei können die Anteile des Beckens einzeln oder kombiniert miteinander betroffen sein. Eine maßgebliche Voraussetzung für die operative Versorgung dieser oftmals komplexen Verletzungen ist die korrekte Lagerung und Einstellung der intra-operativen Bildgebung. Dies kann mitunter sehr schwierig und teilweise nur unter gewissen Einschränkungen hinsichtlich der Beurteilbarkeit durchgeführt werden. Dieser Artikel gibt einen Überblick über Probleme und Herausforderungen in der Bildgebung zur Kontrolle der Reposition und Implantatlage in 2D, 3D und intra-operativer CT-Technik mit Navigation am Becken.

Summary: Operative fixation of pelvic injuries represents a challenging task in trauma surgery. Acetabulum and pelvic ring fractures are summarized under the generic term pelvic injuries and account for 5?8% of all fractures. An essential task in the operative treatment of these often complex injuries is correct patient positioning and placement and adjustment of intra-operative imaging. Obtaining appropriate intra-operative imaging can be challenging which may lead to limited evaluation of important surgical landmarks and surgical fixation. This article provides an overview of problems and challenges regarding intra-operative imaging to evaluation, landmarks, reduction and implant position with 2D, 3D and intra-operative CT with navigation during pelvic surgery.

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Ausgabe: 02/2020 - Heribert Keller - Michael Lapp
Empfehlungen zur postoperativen Rehabilitation nach Meniskusverletzungen

Hintergrund:

Eine unzureichende Behandlung von Meniskusläsionen bei vor allem jungen Patienten kann zum Entstehen von zusätzlichen Knorpelschäden führen. Daher ist es wichtig, die richtige operative Therapie einzuleiten, gefolgt von einer spezifischen Rehabilitation. Betrachtet man die zunehmende Zahl klinischer Studien über verschiedene Verfahren zur Meniskusnaht, so fällt auf, dass es zur postoperativen Rehabilitation sehr uneinheitliche Empfehlungen gibt.

Ziel:

Aus diesem Grund haben die Autoren ein Treffen initiiert, um mit internationalen Experten Empfehlungen zur Rehabilitation nach operativer Knorpeltherapie von vollschichtigen Knorpeldefekten und Meniskusschäden des Kniegelenks zu erarbeiten.

Material und Methode:

Zur Vorbereitung auf ein 2-tägiges internationales Expertenmeeting wurde ein standardisierter Fragebogen an alle Teilnehmer versendet, um aktuelle Strategien zu erfassen und zu analysieren, die Ergebnisse dienten als Diskussionsgrundlage. Konkrete Patientenbeispiele wurden vorgegeben. Mit den Daten wurde ein Konsens zur Rehabilitation im Rahmen einer Delphi-Runde konsentiert.

Ergebnisse:

Sowohl für die Rehabilitation nach Meniskusnaht eines radiären Innenmeniskus-Risses als auch für die postoperative Rehabilitation nach lateralem/medialen Meniskuswurzelriss wurden 5 Rehabilitationsphasen von Woche 0–26 identifiziert und entsprechend den Heilungsphasen Therapieempfehlungen abgeleitet. Für die Rehabilitation nach Naht von Innenmeniskus-Korbhenkelrissen wurden 4 Rehabilitationsphasen in den ersten 16 Wochen postop beschrieben und darüber hinaus ab der 26. Woche eine Phase „Return to play“ identifiziert. Entsprechende Therapieempfehlungen wurden beschrieben.

Schlussfolgerung:

Nach Knorpel- und Meniskusrepair ist eine stringente, multimodale Versorgung von Patienten notwendig. In den ersten Wochen steht die Therapie von Schwellung und Schmerz mit ggf. passagerer Einschränkung der Gelenkbeweglichkeit im Vordergrund. Die Physiotherapie wird durchgehend empfohlen, sonstige Therapien wie Thromboseprophylaxe gemäß Leitlinien. Orthesen werden vorwiegend in den Wochen 0–6 bzw. 12 empfohlen, entweder zur Immobilisation, ROM-Begrenzung oder Entlastung des betroffenen Gelenkkompartiments. Entlastende Knieorthesen können als funktionelle Lösung zur Unterstützung der Prähabilitation und der präoperativen Behandlung und Rehabilitation von Knorpelverletzungen und Meniskusläsionen eine wesentliche Rolle spielen, da sie eine dynamische und individuell einstellbare Entlastung eines Gelenkkompartiments (femoro-tibial) ermöglichen.

Background: Inadequate treatment of meniscal lesions, especially in younger patients, may induce additional cartilage damage. Therefore it is particularly important to initiate the correct surgical treatment followed by a specific rehabilitation. Considering the increasing number of clinical studies on the different meniscus repair procedures, it is striking that there are no clear recommendations regarding postoperative rehabilitation.

Objective: For this reason, the authors organized an international expert conference to develop recommendations for rehabilitation following surgical repair of meniscal injuries o the knee.

Material and method: In preparation for an international expert meeting of 2 days, a standardized questionnaire was sent to all participants in order to record and analyze the current strategies. The evaluation of the questionnaires served as basis for the discussion. As example data of a 28-year-old man were given (athletic type with normal physical activity, non-smoker, normal BMI) who had hurt his medial meniscus during a football match. The participants developed a consensus for rehabilitation after surgical repair and then consented in a Delphi round.

Results: For rehabilitation after repair of a radial internal meniscal tear as well as for the postoperative rehabilitation after lateral/medial meniscal root tear, 5 rehabilitation phases from week 0–26 were identified and a therapy recommendation was derived according to the healing phases. For rehabilitation after repair of meniscal bucket handle tear, 4 rehabilitation phases within the first 16 weeks after surgical therapy were identified and from 26th week onwards a phase „return to play“; corresponding therapy recommendations were described.

Conclusion: After meniscal repair a stringent, multimodal care of patients is necessary. In the first weeks therapy of swelling and pain with temporary restriction of joint range of motion (if needed) are in the foreground. Physiotherapy is recommended all time, while other therapies such as thrombosis prophylaxis are recommended according to the guidelines. Orthoses are recommended mainly in week 0–6 or 12, either for immobilization, for ROM limitation or unloading of the affected joint compartment. Knee unloader braces as functional solution for supporting pre-rehabilitation and pre-operative treatment, rehabilitation of cartilage injuries and meniscal lesions can be essential in rehabilitation, since they provide a dynamic and individually adjustable unloading which may be able to support healing of the repaired meniscus.

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