Gesellschaft

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EDITORIAL
Ausgabe: 04/2021
Editorial

Arthrosemanagement

 

Liebe Kolleginnen,
liebe Kollegen,

 

die Arthrose ist eine multifaktoriell bedingte, degenerative Erkrankung von Gelenken, die zu schmerzhaften Funktionseinschränkungen bis hin zum weitgehenden Funktionsverlust führt. In Deutschland leiden etwa 5 Millionen Menschen an einer Arthrose; etwa 2 Millionen haben täglich Schmerzen an den Gelenken. Ab dem 60. Lebensjahr sind etwa die Hälfte der Frauen und ein Drittel der Männer betroffen. Vor dem 30. Lebenjahr sind es unter 2 %. Am häufigsten betroffen sind Hände, Knie und Hüfte. Bei den Hüftgelenken sind beide Geschlechter etwa gleich betroffen; bei Hand- und Kniearthrosen sind Frauen im Alter jedoch doppelt so häufig betroffen wie Männer.

Während vor 30 Jahren die Hauptindikation zur Arthrose-Therapie und Endoprothesen-Implantation die Schmerzen und Behinderung waren (disability), so hat sich dieses deutlich verändert. Heute stellt die Einschränkung der Lebensqualität die primäre Indikation dafür dar, dass Patienten nach einer entsprechenden Arthrose-Therapie suchen. Es hat sich somit eine gewisse Metamorphose der Arthrose-Therapie von der Greisen-Therapie zur Lifestyle-Therapie entwickelt. Dementsprechend hat sich hier auch die Anzahl der Publikationen zur Arthrosetherapie in den letzten 15 Jahren dramatisch erhöht.

Leider wird in vielen Publikationen zur Arthrosetherapie zur sehr auf eindimensionale Therapieansätze abgehoben. Seit Januar 2018 liegt eine AWMF Leitlinie (Registernummer: 033-004) für die Behandlung der Gonarthrose vor, welche den aktuellen Wissenstand in der Behandlung der Arthrose gut wiederspiegelt (www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/033-004.html). Diese AWMF Leitlinie unterstreicht durchaus die Notwendigkeit zu einem multimodalen und interdisziplinären Therapieansatz; dieses wird im klinischen Alltag jedoch oftmals nicht ausreichend realisiert.

Momentan befinden wir uns beim Arthrosemanagement dort, wo wir beim Diabetes mellitus vor 20 oder mehr Jahren waren. Bei der Arthrose werden mehrheitlich nur die Arthrose-Folgen durch knorpelchirurgische Maßnahmen oder Gelenkersatzoperationen behandelt. Beim Diabetes mellitus haben wir gelernt, dass eine frühzeitige Diagnostik und entsprechende Therapie, Folgeschäden weitgehend vermeiden kann. Eine derartige Einstellung wäre beim Arthrose-Management ebenso sinnvoll.

 

Die vorliegende Ausgabe der OUP bespricht die folgenden Aspekte:

Medikamentöse Therapie

Die Rolle von Kortison und Hyaluronsäure

Die Rolle von PRP

Möglichkeiten Antikörpertherapie

Therapiemöglichkeiten durch die Embolisation

 

Darüberhinaus finden Sie noch einen sehr schönen Übersichtsartikel zur axialen Spondyloarthritis.

 

Wir wünschen Ihnen viel Freunde bei Lektüre der Artikel mit dem einen oder anderen neuen Hinweis für die Betreuung Ihrer Patienten.

 

Ihr

Jörg Jerosch

Prof. Dr. med. Dr. h.c. Jörg Jerosch

Hauptschriftleiter OUP

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Ausgabe: 05/2021
Editorial

Die lumbale Spinalkanalstenose

Ein interdisziplinärer Blick

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

in unserem Sonderheft zur Wirbelsäule vertiefen wir diesmal das Thema der lumbalen Spinalkanalstenose. Diese stellt das häufigste Krankheitsbild der Wirbelsäule im Alter dar und wird aufgrund der sich verändernden Altersstruktur einerseits und des zunehmenden Anspruchs der Patienten an die Mobilität, andererseits an Bedeutung zunehmen.

Kollege Völlner stellt in seinem Übersichtsartikel die Klinik, Diagnostik und mögliche Therapieoptionen dar. Das typische Leitsymptom der Spinalkanalste-nose ist die Verkürzung der Gehstrecke. Doch nicht immer ist die Claudicatio spinalis der Grund dafür und nicht immer passen Bildgebung und Befunde wirklich zusammen. Daher wagen wir in unserem Sonderheft einen Blick über den Tellerrand unseres Fachgebietes hinaus und behandeln mögliche Differentialdiagnosen aus den angrenzenden Fachgebieten.

Die Kolleginnen König, Vanda Forras und Seybold beschreiben wunderbar das lumbale Wurzelreizsyndrom aus neurologischer Sicht. Wenn wir bei unklaren Beschwerden um eine Mitbeurteilung aus der Neurologie bitten, gilt es vor allem zu differenzieren, inwieweit ein Zusammenhang zwischen neurologischen Ausfällen und Pathologien der Lendenwirbelsäule besteht. Darüber hinaus stellt sich dann die Frage, in welcher Konstellation ein Handlungsbedarf besteht und wie dessen Dringlichkeit einzuschätzen ist.

Neben der Claudicatio spinalis, ist die gefäßbedingte Claudicatio eine unterschätzte Manifestation der peripher arteriellen Verschlusskrankheit und Ausdruck einer generalisierten Atherosklerose. Die Kolleginnen Pfister, Linnemann, Schierling und Kollegen Oikonomou und Heiß aus der Gefäßchirurgie stellen in ihrem hervorragendem Übersichtsartikel mögliche Differenzialdiagnosen wie Kompressionssyndrome, Aneurysmen, Adventitiadegeneration oder eine Vaskulitis als Ursache der Beschwerden dar.

Zurück im orthopädisch-unfallchirurgischen Fachgebiet fasst Kollege Schöller die operative Therapie der lumbalen Spinalkanalstenose zusammen. Eine Operationsindikation besteht bei therapieresistenter Claudicatio spinalis-Symptomatik oder therapiesresistenten radikulären Schmerzen nach konservativem Vorgehen. Dabei beschreibt er den Unterschied der Indikation zur reinen Dekompression oder zur Spondylodese und geht kurz auf die Ergebnisse, Komplikationen und prognostische Faktoren der unterschiedlichen Verfahren ein.

Im Laufe der Jahre wurden die operativen Verfahren immer minimalinvasiver, doch auch im Fortschritt gibt es Grenzen und Einschränkungen. Daher berichtet Kollege Siepe abschließend über die Möglichkeiten der Endoskopie bei der lumbalen Spinalkanalstenose. Er zeigt dabei, dass sämtliche Nervenwurzelkompressionssyndrome endoskopisch adressierbar sind, wobei die individuelle Erfahrung des Operateurs sowie technische Details die Wahl des adäquaten Verfahrens bestimmen und individuell auf den Patienten und die zugrunde liegende Pathologie abgestimmt sein sollten.

Dieses Sonderheft zeigt einmal mehr, wie wichtig doch die interdisziplinäre Zusammenarbeit und der Blick über den eigenen Tellerrand hinaus ist. Wir hoffen, dass für jeden Leser etwas Interessantes dabei ist und bedanken uns herzlich bei allen Autoren für die großartigen Beiträge.

 

Mit freundlichen und kollegialen Grüßen

Ihr

Prof. Dr. med. Achim Benditz

Prof. Dr. med. Achim Benditz, MHBA

Orthopädische Klinik für die
Universität Regensburg

im Asklepios-Klinikum Bad Abbach

Prof. Dr. med. Dr. h.c. Jörg Jerosch

Hauptschriftleiter OUP

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Ausgabe: 06/2021
Editorial

Rheuma

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

nach dem von mir zusammengestellten 1. Themenheft „Rheumatologie“ der OUP (Heft 5/2019) erscheint jetzt zum Jahresende 2021 eine 2. Übersicht zu diesem wichtigen orthopädischen Teilgebiet. Wiederum waren namhafte deutschlandweit bekannte Arztkollegen und -kolleginnen gerne bereit, sich hier mit aktuellen Ausführungen im Sinne eine Updates zu beteiligen.

Dr. Uwe Schwokowski aus Ratzeburg, ärztlicher Leiter des Referates „Orthopädische Rheumatologie“ des BVOU und Preisträger des besten Artikels der OUP im Kalenderjahr 2019, referiert über konservative Therapieoptionen bei unterschiedlichen rheumatischen Affektionen der Haltungs- und Bewegungsorgane.

Prof. Dr. Bernd Greitemann, Bad Rothenfelde, fachliches Schwergewicht in der technischen Orthopädie, berichtet in seiner sehr anschaulichen Übersicht zusammen mit Dr. Eva Ridder über die wichtige Ergotherapie bei rheumatischen Symptomen und Deformitäten, hier vor allem der Hand.

Prof. Dr. Wolfgang Rüther aus Reinbek, einer der Nestoren der deutschen Orthopädie mit Schwerpunkt Rheumatologie, stellt die Behandlungsoption der Radiosynoviorthese bei entzündlich-rheumatischen Synovialveränderungen als ergänzende Intervention zur lokalen Therapie vor.

In einem zweiten Beitrag werden in sehr übersichtlicher Weise von seinem Team (Dr. Thomas Schmidt, Prof. Dr. Andreas Niemeier) die Möglichkeiten der operativen endoprothetischen Versorgung bei einzelnen rheumatischen Destruktionen des Hüftgelenkes beschrieben.

Letztendlich stellt Dr. Martin Arbogast, Leiter der renommierten Rheumaklinik in Oberammergau, operative Behandlungsalternativen bei den mannigfaltigen entzündlich-rheumatischen Zerstörungen des Fußes vor. Bereits im früheren Themenheft hatte er in beeindruckender Weise über Möglichkeiten bei ähnlichen Veränderungen im Bereich der Hand berichtet.

In einer weiteren Originalarbeit berichtet Frau Dr. Venjakob aus Bethel über den Einsatz eines Knochenersatzmateriales bei Spondylodesen.

Dem Themenheft ist abschließend eine Originalarbeit von Prof. Dr. Lars von Engelhart und Mitarbeitern (ehemals Neuss) über die Behandlungsergebnisse nach operativer Korrektur der MPFL-Insuffizienz und Trochleadysplasie des Kniegelenkes beigefügt.

An dieser Stelle möchte ich den Autoren – allesamt herausragende Persönlichkeiten in ihrem Fachgebiet – sehr für ihre Bereitschaft danken, uns an ihren reichhaltigen Erfahrungen teilhaben zu lassen. In der heutigen Zeit ist es (leider) nicht immer selbstverständlich, derartiges Wissen – neben den vielfältigen täglichen beruflichen Belastungen – an unsere Orthopädengemeinde weiterzugeben.

Abschließend noch einige Anmerkungen in eigener Sache: Mit Ablauf dieses Jahres werde ich nach fast 15 Jahren und etlichen Themenheften (Konservative Orthopädie, Osteoporose, Rheumatologie u.a.) als einer der Schriftleiter der OUP ausscheiden. Ich möchte es nicht versäumen, an dieser Stelle dem früheren Hauptschriftleiter Prof. Dr. Werner Siebert (Kassel) sowie dem aktuellen Herausgeber der OUP, meinem „best friend“ Prof. Dr. Jörg Jerosch (Neuss) für die jahrelange harmonische und freundschaftliche Zusammenarbeit zu danken –
es war mir stets eine Freude.

 

Ihr

Prof. Dr. med. Dr. h.c. mult. Jürgen Heisel

Prof. Dr. med. Dr. h.c. mult.
Jürgen Heisel

Grafenberg

Prof. Dr. med. Dr. h.c. Jörg Jerosch

Hauptschriftleiter OUP

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INFORMATIONEN AUS DER GESELLSCHAFT
Ausgabe: 06/2021
Mitteilungen aus dem Vorstand

VSOU-Geschäftsstelle / Jahrestagung 2022

Mitteilungen aus dem Vorstand

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

kurz vor dem 70. Geburtstag der VSOU stehen weitere Veränderungen ins Haus. Die Vereinigung hat in den letzten 70 Jahren viele Entwicklungen in unserem Medizinsystem gesehen. Die Kongresslandschaft ist eine andere geworden. Wir alle erleben aktuell schwerwiegende Umbrüche in unserer Gesellschaft und so gehen diese Umbrüche auch nicht folgenlos an uns vorüber.

Die Pandemie hat uns nicht nur viele Schrecken gebracht und manche unerwarteten Einschränkungen, sie hat uns auch Erkenntnisse und technische Möglichkeiten zu Tage gefördert, die wir uns noch vor 2 Jahren nicht vorstellen konnten. Ein Stichwort ist Homeoffice. Viele Jahre lang haben wir in Baden-Baden eine Geschäftsstelle vorgehalten, die neben der Mitgliederverwaltung auch in Eigenregie die Jahrestagung organisiert hat. Für viele Mitglieder waren Frau Kastner und Frau Klug eine feste Größe in der VSOU, die für alle Fragen um die VSOU, den Kongress und die OUP Rede und Antwort stehen konnten. Seit der Vergabe der Jahrestagung an zunächst Conventus und nun Intercongress, ist ein wesentliches Tätigkeitsfeld für die Geschäftsstelle verloren gegangen. Die Übernahme von Aufgaben im Content-Management der OUP hat wieder neue Aufgaben gebracht. Wenn man aber im Angesicht sinkender Mitgliederzahlen, einem schweren finanziellen Schaden durch den Corona-bedingt ausgefallenen Kongress 2020 und die fehlenden Einnahmen durch den digitalen Kongress 2021 mit knappen finanziellen Mitteln konfrontiert ist, darf es keine Kompromisse geben, die Gelder unserer Mitglieder zielgerichtet, sachgerecht und im Sinne einer Modernisierung des Vereines einzusetzen.

Und so hat unser Vorstand schweren Herzens entschieden, die Geschäftsstelle in Baden-Baden aufzugeben. Die Räumlichkeiten sind im Eigentum der VSOU und werden in die Vermietung gehen, hierdurch kann der Verein neue Einnahmen generieren. Die technischen Möglichkeiten erlauben uns, auch weiterhin eine kompetente Ansprechpartnerin für unsere Mitglieder im Einsatz zu haben. Frau Ulrike Klug hat sich bereit erklärt, als Assistentin des Vorstandes, im Homeoffice den Kontakt mit Intercongress zu pflegen, die Sitzungen des Vorstandes zu organisieren, als Ansprechpartnerin für alle Mitglieder der VSOU zur Verfügung zu stehen und vor allem das Content Management der OUP weiter verantwortlich zu leiten. Ich freue mich sehr, dass es uns hierdurch gelungen ist, im Service für unsere Mitglieder keinen Kompromiss eingehen zu müssen und danke Frau Klug für ihre Bereitschaft, in dieser schweren Zeit mit ihrer Arbeitskraft weiter zur Verfügung zu stehen.

Nach 11 Jahren Arbeit für die VSOU, die Sabine Kastner voller Herzblut geleistet hat, haben wir uns auf der Mitgliederversammlung am 8.10.2021 zum Ende des Jahres mit einem herzlichen und aufrichtigen Dankeschön von ihr verabschiedet. Es ist mir persönlich nicht leichtgefallen, diese schweren Eingriffe in traditionelle Strukturen der VSOU vornehmen zu müssen, meine obigen Ausführungen haben aber zweifellos die Dringlichkeit einer solchen Maßnahme dargestellt. Ich möchte die Gelegenheit nutzen, an dieser Stelle nochmals von Herzen den beiden Damen für ihre geleistete Arbeit in den ganzen Jahren zu danken.

Durch die Umstrukturierung ergeben sich für Sie neue Kontaktadressen. Diese entnehmen Sie bitte der untenstehenden Information.

Wie geht es nun weiter? Alle Zeichen stehen für einen präsenten Kongress 2022 in Baden-Baden. Die Kongresspräsidenten Prof. Mario Perl und Dr. Johannes Flechtenmacher sind mit Hochdruck dabei, mit Intercongress zusammen unter dem Motto „Was kommt - Was bleibt“ einen Kongress zu organisieren, der unter den dann gegebenen Hygienemaßnahmen in bewährter Weise stattfinden wird. Wir wollen die Modernisierung der VSOU auch im Kongress sichtbar machen, den 70. Geburtstag der VSOU gebührend feiern und für weitere Kongresse Zeichen setzen, die die Senioren wohlwollend nicken lassen und die Jungen spüren lassen, wie gut und wichtig es ist, sich persönlich auszutauschen und sich zu treffen. Nicht alles kann durch Videokonferenzen und Webinare ersetzt werden. Viele von uns haben sicher auf dem DKOU in Berlin gespürt, wie wohltuend es war, sich wieder Auge in Auge zu sehen und ins Gespräch zu kommen.

Zuletzt möchte ich Sie herzlich zum Dialog einladen. Alle Mitglieder eines Vereines müssen den Verein gestalten und mit Leben füllen. Der Vorstand der VSOU ist hierbei nur die Exekutive. Ich will Sie von Herzen motivieren, sich zu äußern, Wünsche und Anregungen zu geben, Gedanken zur Zukunft der VSOU mit uns zu teilen und so eine so traditionsreiche Vereinigung für die kommenden Jahre zu kräftigen und auf einen guten Weg zu bringen.

In der festen Überzeugung, dass wir uns in Baden-Baden 2022 zu
einem furiosen Kongress zusammenfinden werden, verbleibe ich mit kollegialen Grüßen,

Ihr

Dr. med. Bodo Kretschmann

1. Vorsitzender der VSOU e.V.

Neue Postadresse ab 1.1.2022

VSOU e.V.

c/o Intercongress

Ingeborg-Krummer-Schroth-Str. 30

79106 Freiburg

 

Informationen rund um Ihre Mitgliedschaft (Rechnungen, Statusänderungen etc.)

E-Mail: mitgliedschaft@vsou.de

Tel. 0761 69699-241

 

Informationen rund um die OUP und alle anderen Anliegen

E-Mail: Ulrike.Klug@vsou.de

 

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EDITORIAL
Ausgabe: 02/2021
/article/n-a/editorial/y/m/1760

Hüfte

Chronische Hüftschmerzen, ohne aber auch mit einer Endoprothese, sind für uns alle ein Alltagsthema. Bei einer einliegenden Prothese weisen Schmerzen gar nicht so selten auf Schaftprobleme, eine Pfannenlockerung und andere Probleme rund um die Versorgung hin.

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Ausgabe: 03/2021
/article/n-a/editorial/y/m/1778

Schmerz – konservative und physikalische Therapie

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die konservative Therapie stellt nach wie vor die Basis im Behandlungsregime der meisten orthopädischen und rheumatologischen Erkrankungen dar.
Neben der medikamentösen Therapie stehen hier vor allem die nicht pharmakologischen, physikalischen und bei chronischen Erkrankungen insbesondere multimodalen Behandlungsoptionen im Vordergrund, die in der vorliegenden Auflage exemplarisch dargestellt werden sollen.

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INFORMATIONEN AUS DER GESELLSCHAFT
Ausgabe: 01/2021
Ergebnisse der Leserbefragung der OUP

Die OUP ist in Form der Orthopädischen Praxis erstmals 1965 erschienen. Viele von uns hat die Zeitschrift seit der Weiterbildung begleitet. Mit dem Deutschen Ärzteverlag steht ein Partner an der Seite der VSOU, welcher ständig an einer Verbesserung der Zeitschrift interessiert ist. Im Rahmen dieses Prozesses erfolgte eine Leserbefragung. Es wurden 1380 Mitglieder zur Leserbefragung eingeladen (über Printanzeige, Mailing, Editorial). Der Rücklauf betrug nahezu 30 %. Davon antworteten 96 % der Teilnehmer aufgrund des Einladungslinks (Mailing).

  • 85 % der Teilnehmer war männlich und der Großteil (38 %) über 60 Jahre alt, damit ist der Anteil älterer Befragungsteilnehmer überproportional hoch. Die meisten der Befragten arbeiten in einer Klinik (44 %), 36 % in einer Einzel- oder Gemeinschaftspraxis.
  • Die überwiegende Mehrheit der Befragten (98 %) kennen die OUP gut und haben die OUP schon einmal in der Hand gehabt.
  • Fast zwei Drittel der Befragten haben alle die letzten 6 Ausgaben gelesen. Für 87 % ist die 6-jährliche Erscheinungsweise genau richtig.
  • Die wissenschaftlichen und aktuellen Themen werden von mehr als 95 % als interessant oder sehr interessant eingestuft.
  • Annähernd die Hälfe der
    Befragten möchte mehr über „Sportorthopädie“ und „Knie/Gonarthrose“ lesen.
  • Im Originaltext soll an dieser Stelle die Tabelle eingefügt werden. Das Angebot von CME-Fortbildungs artikeln in der OUP wäre für 65 % der Befragten grundsätzlich interessant, für 26 % davon sogar ganz besonders interessant. Momentan wäre das Interesse auch deshalb recht groß, da Präsenzveranstaltungen bedingt durch die Corona-Schutzmaßnahmen ausfallen. Außerdem wird als Vorteil der geringere Zeitfaktor genannt, ebenso wie die dadurch eingesparten Reisekosten.
  • Für 94 % ist die Aufmachung der OUP aktuell. Für 98 % der Befragten informativ und für 84 % praxisorientiert.
  • Die Lesbarkeit erhält die Durchschnittsnote 1,7, die Titelseite erhält die Note 1,9 und das Layout ebenfalls 1,9.
  • 77 % kennen die Online-Ausgabe nicht. Von den Personen, die die Online-Ausgabe kennen, nutzen die meisten Befragten (47 %) diese Ausgabe nur gelegentlich.
  • Das PDF-Angebot wird wenig genutzt: 12 % gelegentlich, 14 % selten und 68 % nutzen dieses Angebot nie.
  • Für den Erhalt eines e-Newsletters würden sich 52 % interessieren.

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Ausgabe: 02/2021
Einladung zur digitalen Mitgliederversammlung der Vereinigung Süddeutscher Orthopäden und Unfallchirurgen e.V.

  • 1. Begrüßung Dr. med. Bodo Kretschmann

  • 2. Anträge auf Erweiterung der Tagesordnung N.N.
    und Abstimmung über die Aufnahme unter
    Top 9 „Verschiedenes“

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Ausgabe: 03/2021
/article/n-a/informationen-aus-der-gesellschaft/y/m/1781

Die Vereinigung Süddeutscher Orthopäden und Unfallchirurgen e.V. schreibt hiermit ein USA-Reisestipendium aus.

Wir bieten einen 4-wöchigen Aufenthalt in den USA mit Hospitation in der MAYO-Klinik Rochester und im Hospital for Special Surgery New York für zwei Kolleginnen/Kollegen. Die Hospitation endet mit der Teilnahme am AAOS-Kongress vom 07.–11. März 2023 in Las Vegas.

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Ausgabe: 03/2021
AUSSCHREIBUNG

Die Vereinigung Süddeutscher Orthopäden und Unfallchirurgen e.V. schreibt hiermit ein Stipendium für die Teilnahme am VSOU-Kongress 2022 aus. Mit dem Stipendium sollen insbesondere junge Kolleginnen und Kollegen in der Facharztausbildung gefördert werden.

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