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ARZT UND RECHT
Ausgabe: 07-08/2012 - Karlsruhe - Rechtsanwalt Dr. C. Osmialowski
Zweigpraxis und Konkurrenzschutz

Rechtsanwalt Dr. C. Osmialowski, Karlsruhe

Einleitung

Die Zulassung zur vertragsärztlichen Versorgung erfolgt für den Ort der Niederlassung (Vertragsarztsitz). § 24 der Zulassungsverordnung-Ärzte (Ärzte-ZV) schreibt vor, dass der Vertragsarzt dort seine Sprechstunde halten muss. Jedoch räumt Abs. 3 dieser Regelung auch die Möglichkeit ein, außerhalb des Vertragsarztsitzes an weiteren Orten vertragsärztlich tätig zu werden („Zweigpraxis“).

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INDUSTRIE UND HANDEL
Ausgabe: 05/2012
Ability 1: Wirksamkeitsdaten zum ersten Mal vorgestellt

Im Rahmen der 75. Jahrestagung des American College of Rheumatology (ACR) in Chicago wurden die Ergebnisse der Phase III Studie ABILITY 1 zu Humira (Adalimumab) bei Patienten mit aktiver nicht-röntgenologischer axialer Spondyloarthritis (SpA) vorgestellt. Eine axiale SpA hat gravierende Folgen und äußert sich primär durch entzündliche Schmerzen im unteren Rückenbereich. Sie kann einhergehen mit dem Vorliegen des HLA-B27-Gens, einer Arthritis sowie Entzündungen des Auges und/oder Gastrointestinaltraktes. Gegenüber der Behandlung mit Placebo erreichten in der zwölften Woche mehr als doppelt so viele Patienten unter Behandlung mit Humira den primären Endpunkt ASAS 40. Eine absolute Verbesserung um 20 Einheiten (auf einer 0–100 Skala) und eine Verbesserung von 40 Prozent sowie in mindestens drei der vier folgenden Parameter waren zu verzeichnen: Allgemeines Patientenurteil (VAS 0–100), Schmerz (VAS 0–100), Funktion (BASFI) sowie Entzündung und im vierten Parameter keine Verschlechterung. Unter Spondyloarthritis (SpA) versteht man eine Gruppe von Erkrankungen, die eine Reihe von klinischen, radiologischen und genetischen Eigenschaften gemein haben. Eine SpA kann anhand der am stärksten betroffenen Körperregionen charakterisiert werden – entweder axial oder peripher. Die ASAS hat neue Klassifikationskriterien für axiale eingeführt und validiert, die zusätzlich zu den klassischen Röntgenaufnahmen die Magnetresonanztomografie (MRT) einsetzen, um eine Sakroiliitis (Entzündung des Iliosakralgelenks, das die Lendenwirbelsäule mit dem Becken verbindet) bildlich darstellen zu können. Patienten mit nicht-röntgenologischer axialer SpA weisen ähnliche Anzeichen und Symptome auf wie etablierte AS-Patienten, ihre Röntgenaufnahmen zeigen aber keine strukturellen Schäden in Form einer Sakroiliitis. Die Kriterien der ASAS zielen darauf ab, eine Klassifikation von Patienten mit nicht-röntgenologischer axialer SpA zu ermöglichen, die andernfalls eventuell nicht diagnostiziert würden. ABILITY 1 ist die erste umfassende pivotale Studie, die die ASAS-Kriterien anwendet, um Patienten mit nicht-röntgenologischer axialer SpA zu klassifizieren. Zudem untersucht sie die Anwendung einer AntiTumorNekroseFaktor (AntiTNF) Medikation zur Behandlung einer nicht-röntgenologischen axialen SpA. Anstelle der ASAS 20 Ansprechraten verwendete ABILITY 1 zudem die weitaus stringenteren ASAS 40 Ansprechraten als primären Endpunkt. Die Auswertung zur Sicherheit von Humira gegenüber Placebo ergab während der doppelblinden Phase
vergleichbare Ergebnisse.

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Ausgabe: 09/2012
Bei Gelenkbeschwerden: Sinovial jetzt exklusiv von Humantis

Das Pharmaunternehmen Humantis hat sein Produktportfolio um die Hyaluronsäure Sinovial ergänzt. Aufgrund der Kooperation mit dem Schweizer Pharmaunternehmen IBSA Institut Biochimique S.A. vertreibt Humantis ab sofort exklusiv die Sinovial-Produktpalette in Deutschland.

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Ausgabe: 04/2012
curasan AG baut Vertriebsnetz in Europa aus

Die im General Standard notierte curasan AG hat zum 1. Februar 2012 eine neue Position für den aktiven Ausbau des europäischen Vertriebsnetzes im Bereich Orthopädie und Unfallchirurgie geschaffen.

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Ausgabe: 12/2012
Denosumab bei postmenopausalen Frauen mit Osteoporose

Untersuchungen zeigen, dass für postmenopausale Frauen mit Osteoporose, die prävalenten Wirbelkörperfrakturen, eine sehr niedrige Knochendichte oder ein Alter über 75 Jahre haben, das Risiko für neue Knochenbrüche besonders hoch ist. Allerdings wurden Wirksamkeit und Verträglichkeit spezifischer Osteoporose-Medikamente bei älteren Patientinnen bislang nicht immer geprüft. Mit einer Subanalyse1 der FREEDOM-Studie zu Denosumab (Prolia) kann diese Lücke nun ein Stück weit geschlossen werden. „In der Auswertung wurde untersucht, inwieweit Denosumab das Risiko neuer Hüft- und Wirbelkörperfrakturen in zwei Hochrisikokollektiven senkte“, sagte Prof. Dr. Matthias Schieker, München. In das Kollektiv mit hohem Risiko für Hüftfrakturen wurden Patientinnen eingeschlossen, wenn sie älter als 75 Jahre waren und/oder einen T-Score der Knochendichte ? –2,5 am Schenkelhals aufwiesen. Das Kollektiv mit hohem Risiko für Wirbelkörperfrakturen setzte sich aus Patientinnen zusammen, die mindestens zwei prävalente Wirbelkörperfrakturen beliebigen Schweregrades und/oder mindestens eine moderate bis schwere Wirbelkörperfraktur aufwiesen und/oder einen T-Score ? –2,5 am Schenkelhals hatten. „Zum Ende der dreijährigen FREEDOM-Studie war das Frakturrisiko bei allen Patientinnen in den Hochrisiko-Kollektiven unter Denosumab signifikant niedriger als unter Placebo“, berichtete Schieker. Im Kollektiv mit hohem Risiko für Hüftfrakturen betrugen die Inzidenzraten 0,9 vs. 2,3 % (Patientinnen > 75 Jahre, relative Risikoreduktion 62 %, p = 0,007), 1,4 vs. 2,8 % (Patientinnen mit T-Score ? –2,5 am Schenkelhals, relative Risikoreduktion 47 %, p = 0,02), bzw. 1,7 vs. 4,1 % (Patientinnen mit beiden Risikofaktoren; relative Risikoreduktion 60 %, p = 0,02) für Denosumab vs. Placebo. „Denosumab scheint damit bei diesen Patientinnen wirksamer zu sein als Zoledronat“, kommentierte Schieker. In einer vergleichbaren Subanalyse unterschied sich das Risiko für neue Hüftfrakturen unter diesem Bisphosphonat nicht signifikant von Placebo.

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Ausgabe: 02/2012
Die Kraft der Zelle

Die Selbstheilungskräfte des Körpers auf natürliche Weise zu unterstützen und zu aktivieren, ist die Grundidee der Biomolekularen vitOrgan-Therapie. 1953 gegründet, bietet die vitOrgan Arzneimittelgruppe aus Ostfildern bei Stuttgart heute zusammen mit der Tochterfirma Innovapharm eine Vielzahl von homöopathischen Präparaten zur Behandlung verschiedenster Erkrankungen, Revitalisierung bzw. Rekonvaleszenz und Gesundheitsprophylaxe.

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Ausgabe: 07-08/2012
Die vitOrgan-Therapie mit verschiedenen Injektionstechniken

Gerade in der Orthopädie und Sportmedizin – hier entwickelten sich Wirbelsäulen- und Gelenkleiden fast zu einer Volkskrankheit – sind intelligent-kreative Therapielösungen als komplementärmedizinische Maßnahmen für erfolgreiche IGeL-Angebote gefragt.

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Ausgabe: 01/2012
Differenzierte Therapie

Mit der neuen Kniebandage GenuTrain S Pro hat Bauerfeind seine Produktpalette für die differenzierte Therapie von Kniebeschwerden ausgebaut. GenuTrain S Pro ist eine funktionell wirksame Bandage, die das Gelenk auch passiv stabilisiert. Besonders der seitliche Bandapparat wird damit bei leichten bis mittelschweren Instabilitäten nach dem 2-Punkt-Prinzip unterstützt. GenuTrain S Pro stabilisiert das Gelenk durch seitlich integrierte Gelenkschienen sowie zwei unelastische Gurte um Ober- und Unterschenkel. Diese mechanische Stabilisierung unterstützt vor allem die Seitenbänder bei ihrem Kraftschluss.

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Ausgabe: 04/2012
Einfach in der Handhabung – stark in der Wirkung

Mit Tapentadol (Palexia retard) hat ein innovatives Wirkprinzip Einzug in die Schmerztherapie gehalten. Es vereint zwei Wirkmechanismen in einem Molekül: ?-Opioid-Rezeptor-Agonismus (MOR) und Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmung (NRI). Beide tragen synergistisch zur Analgesie bei. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass sich das Analgetikum gemäß dem Wirkmechanismus bei allen chronischen Schmerzarten (nozizeptiv, neuropatisch und gemischt) einsetzen lässt.

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Ausgabe: 02/2012
Expedium Viper2

Aufbauend auf dem technischen Know-How des etablierten Expedium Viper-Systems schließt nun das Viper2 an.

Viper2 stellt dem Wirbelsäulenoperateur eine große Produktpalette zur Verfügung, mit der unterschiedliche Pathologien versorgt werden können.

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