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MEDIEN
Ausgabe: 04/2020
Bildgebende Diagnostik beim Polytrauma

Eine Vielzahl unserer unfallchirurgischen/orthopädischen Themen sind in der Traumaversorgung mit eingebunden. Schon alleine deshalb hat die bildgebende Diagnostik beim Polytrauma eine erhebliche Relevanz in der interdisziplinären Aus- und Weiterbildung. Die Inzidenz von polytraumatisierten Patienten in Deutschland beträgt jährlich zwischen 30.000 und 40.000 Patienten. Diese werden nach der Erstversorgung in ein Traumazentrum transportiert, wo eine standardisierte Diagnostik, insbesondere im Bereich der Bildgebung, erfolgt. Hierzu gehören primär das Polytrauma-CT sowie auch die Ultraschalldiagnostik. Den Herausgebern ist es gelungen, gemeinsam mit ihren Autoren ein umfassendes Werk zusammenzustellen, welche neben der systematischen Befundung kranialer, thorakaler, abdominaler und ossärer Verletzungen auch Spezialfälle wie Kindesmisshandlung sowie Spreng-, Schuss- und Stichverletzungen darstellt. Besonders sympathisch finde ich es persönlich, dass die Herausgeber in ihrem Vorwort bei steigender Gewaltbereitschaft und zunehmender Respektlosigkeit gegenüber Rettungssanitätern und Ärzten auf diese Problematik hinweisen.

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Ausgabe: 05/2020
Fasziendistorsionsmodell

Bei der Faszie handelt es sich um eine anatomische Struktur, die sowohl dem konservativen als auch dem operativen Orthopäden und Unfallchirurgen täglich „unter die Hände kommt“. Hinsichtlich der Grundlagen der wissenschaftlichen Anschauung einerseits und klinischen Anschauung auf der anderen Seite findet sie jedoch noch relativ wenig Beachtung. Der Autor Markus Nagel ist Heilpraktiker, Osteopath und Physiotherapeut und hat sich mit der Faszie, insbesondere mit dem Fasziendistorsionsmodell (Typaldos-Methode), intensiv auseinandergesetzt. Naturgemäß ist die osteopathische Sichtweise des Autors nicht unbedingt konkordant mit der Sichtweise des konservativ ausgerichteten Orthopäden und Manualtherapeuten. Es ist jedoch sicherlich sinnvoll, gerade hinsichtlich der Faszie, die in der klassischen Schulmedizin noch zu wenig Beachtung findet, einmal über den Tellerrand hinauszuschauen; zumal relativ wenig Fachliteratur zu diesem Gebiet vorliegt. In dem vorliegenden Buch findet zweifelsfrei das enorme praktische Wissen des Autors seinen Niederschlag. Es versteht sich jedoch auch so, dass die medizinischen Konzepte hinter dem Fasziendistorsionsmodell dargestellt werden sollen. Das Buch ist in 4 große Abschnitte gegliedert. Im 1. Teil wird der Modellcharakter des Fasziendistorsionsmodells in der Konzeption und Entstehung umfassend dargestellt. Den Hauptteil des Buches bilden tiefergehende Erörterungen und Erläuterungen, in Teil 2 zum Fasziendistorsionsmodell und insbesondere in Teil 3 die Behandlung der verschiedenen Körperregionen. Im 4. Teil wird das Medizinkonzept hinter dem Fasziendistorsionsmodell erläutert. Es geht um seine Einordnung in Relation zur Osteopathie und die Darstellung im Kontext der klassischen Schulmedizin.

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Ausgabe: 04/2020
Fractures and dislocations of the talus and calcaneus – A case-based approach

Das vorliegende Werk ist ein allumfassendes Vielmännerbuch über Frakturen und Luxationen des Talus und Calcaneus. Es ist fallorientiert gestaltet, sodass der Leser wahrscheinlich jede Konstellation dieser Art der Verletzung, mit denen er in Praxis und Klinik konfrontiert wird, im vorliegenden Buch wiederfindet.

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Ausgabe: 04/2020
Generation Hashtag

Das Buch beginnt mit einem Zitat unseres Bundesministers für Gesundheit Jens Spahn, welcher feststellte: „Digitale Zukunft bedeutet bessere Patientenversorgung!“.

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Ausgabe: 05/2020
Hand und Handgelenk

In der Reihe der Meistertechniken in Orthopädie und Unfallchirurgie ist vom Springerverlag nun auch das Buch Hand und Handgelenk erschienen. Der Herausgeber, Herr Kollege Unglaub, hat es geschafft, deutschsprachige who‘s who aus der Handchirurgie als Autoren für das Werk zu gewinnen. Im vorliegenden Werk finden sich vor allem aktuelle handchirurgische Eingriffe – das Werk ist als Operationslehre zu verstehen. Es dient nicht und versteht sich auch nicht der wissenschaftlichen Auseinandersetzung in verschiedenen Themen. Die dargestellten Operationstechniken basieren auf der Erfahrung der äußerst erfahrenden Autoren. Die einzelnen Kapitel sind weitestgehend vergleichbar und harmonisch aufgebaut, was dem Leser es deutlich verinnerlicht, die Inhalte aufzunehmen. Es wird bei den verschiedenen Kapiteln auch nicht gespart, die oft wertvollen Tipps und Tricks der Autoren für das jeweilige Operationsverfahren mit preiszugeben. Dieses erleichtert die Lernkurve erheblich und die Bebilderung ist großzügig und in der Regel in Farbe. Man kann dem Verlag nur danken, dass ein derartiges Werk scheinbar ohne großes Firmensponsoring in Angriff genommen und realisiert wurde.

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Ausgabe: 01/2020
Hüfte – Expertise Orthopädie und Unfallchirurgie

Mit dem vorliegenden Werk ist es den Autoren und dem Thieme-Verlag gelungen, eine umfassende Darstellung zum Thema Hüfte zusammenzutragen. Dieses Viel-Autoren-Buch setzt sich im 1. und 2. Teil intensiv mit der Anatomie und Biomechanik, und insbesondere mit der klinischen und bildgebenden Diagnostik des Hüftgelenks auseinander. Hier werden alle momentan relevanten klinischen und bildgebenden Untersuchungsverfahren dargestellt.

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Ausgabe: 05/2020
Interventionelle Schmerztherapie der Wirbelsäule

Im vorliegenden Buch haben sich die Autoren der Mühe unterzogen, erstmals für den deutschen Sprachraum die Techniken der röntgen- und ultraschallgestützten Injektionstechniken im Bereich der Wirbelsäule zusammenfassend darzustellen. Die landmarkengestützten Injektionstechniken wurden durch Jürgen Krämer und seine Schüler ausführlich, insbesondere in der deutschen Literatur dargestellt. CT- und MR-gestützte Techniken sind insbesondere mit dem Namen Dietrich Grönemeyer in Verbindung zu bringen. Zu beiden Techniken liegen im deutschen Sprachraum auch entsprechende Publikationen und Lehrbücher vor. Röntgengestützte Interventionen, wie sie es die SIS (Spine Intervention Society) besonders im nordamerikanischen Sprachraum intensiv schult und ausbildet, sind bisher im deutschen Sprachraum noch nicht in einem Lehrbuch zusammengefasst. Insbesondere die sonographisch bildgestützten Techniken werden aufgrund der speziellen Historie der Ultraschalldiagnostik im deutschen Sprachraum bei vielen Orthopäden und Unfallchirurgen auf Interesse stoßen.

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Ausgabe: 02/2020
Kursbuch Notfallsonografie

Die Sonographie hat in der modernen Unfallchirurgie und Orthopädie, insbesondere im Bereich der Notfalldiagnostik hat einen festen Stellenwert erlangt. Mit dem vorliegenden Werk legen die Herausgeber und Autoren ein Kursbuch zum Zertifikat Notfallsonographie vor, welches die Inhalte des Kataloges für das Zertifikat Notfallsonographie abbildet. Die deutschsprachigen Ultraschallgesellschaften (DEGUM, ÖGUM, SGUM) haben gemeinsam das Konzept zur Ausbildung und Umsetzung der Notfallsonographie entwickelt. Es werden hierzu auch eine Vielzahl von Kursen angeboten und durchgeführt. Es werden die Grundlagen der Abdominal-, Venen- und Thoraxsonographie ebenso dargestellt wie der Herzultraschall und die interventionelle Sonographie. Der Abdomensonographie, der gynäkologischen Sonographie und der Skrotumsonographie wird ein Extrakapitel gewidmet. Gleiches gilt für die muskuloskelettale Sonographie von Gelenken und Sehnen. Daneben werden klinisch akzeptierte Algorithmen zur Dyspnoe, zum Schock, zum Brustschmerz, zum Koma, zum akuten Abdomen und zum Polytrauma dargestellt.

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Ausgabe: 06/2020
Kurzgefasste Schulterchirurgie

Die Kurzgefasste Schulterchirurgie versteht sich als Erweiterung der sehr erfolgreichen Reihe Kurzgefasste Handchirurgie, welche bereits in der 6. Auflage erscheint. Sie bietet einen kompakten Überblick über die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten im Bereich des Schultergürtels und bespricht anatomisch den Bereich der Scapula bis hin zur Affektion des Sternoklavikulargelenks. Inhaltlich werden neben einem allgemeinen Kapitel über funktionelle Anatomie der adäquaten Schulterdiagnostik auch Maßnahmen zu schulterchirurgischen Therapien und Grundlagen der postoperativen Behandlung sowie alle klinisch relevanten degenerativen als auch traumatischen Erkrankungen abgehandelt. Auch ein Kapitel zur Kindertraumatologie und zu Infektionen fehlt nicht. Die Kapitel sind weitestgehend gleich aufgebaut, was dem Leser die Orientierung deutlich erleichtert. Die Bebilderung mit Operationsbildern, Röntgenbildern, CT-Abbildungen aber auch Schemazeichnungen ist ausgesprochen umfangreich. Hinsichtlich der Therapie wird auch keine einzelne Schule favorisiert. Beim Schultereckgelenk finden sich beispielsweise Therapien wie Zuggurtung und Hackenplatte neben Knochenanker, Tight-Rope und Dog-Bone-Verfahren.

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Ausgabe: 01/2020
Medizinische Bewertung und Entschädigung von Verletzten und Personenschäden

Mit dem vorliegenden Buch hat der Autor einen allgemein verständlichen Leitfaden für Mitarbeiter in gesetzlichen und privaten Versicherungen, Juristen und auch Ärzten vorgelegt. Das Buch erscheint in der 2. Auflage. Der Autor hat das Buch verfasst aus seiner Tätigkeit in einem Institut für Versicherungsmedizin. Das Buch geht weit über ein reines Gutachtenbuch hinaus. Es gibt einen allgemeinen Überblick über verschiedene Arten der Gewebeverletzung, der Bedeutung von Umwelteinflüssen und der gestörten Heilung. Anschließend werden, topographisch geordnet, alle Verletzungen im Bereich der Haltungs- und Bewegungsorgane abgearbeitet (Schädel-Hirn-Traumen und Gesichtsverletzungen, Verletzungen und Erkrankungen der Wirbelsäule, Cervical-Syndrom, Lumbalgie und sonstige Erkrankungen der Wirbelsäule, Verletzungen des knöchernen Thorax und der Lungen, Verletzungen der oberen Extremitäten, Verletzungen des Beckens, Verletzungen der unteren Extremitäten). Das Buch ist außerordentlich umfangreich bebildert, mit Schemazeichnungen ergänzt und beinhaltet eine Vielzahl von Tabellen, wobei diese dazu dienen, den durchaus übersichtlichen Fließtext zu ergänzen, sodass auch ein kapitelweises Lesen des Buchs eine Freude ist und es nicht nur als Nachschlagewerk dient. Natürlich enthält es auch die allgemeinen Informationen zum Erstellen eines Gutachtens und die üblichen gutachtenrelevanten Tabellen für die Bewertung dauerhafter Unfallfolgen in der gesetzlichen und privaten Unfallversicherung, im sozialen Entschädigungsrecht und im Schwerbehindertenrecht.

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