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INDUSTRIE UND HANDEL
Ausgabe: 12/2014
Neuentwickelte Navigationssoftware Knee 3

Brainlab

Auf dem diesjährigen Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU 2014) präsentierte Brainlab „Knee 3“, eine innovative Softwareentwicklung für die Unterstützung bei endoprothetischen Eingriffen am Knie.

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Ausgabe: 12/2014
Studien belegen: DENOSUMAB senkt Frakturrisiko langfristig

Amgen

Für Patientinnen mit Osteoporose stellt der RANK-Ligand-Inhibitor Prolia (Denosumab) eine wichtige Therapieoption dar, um langfristig das Frakturrisiko zu senken und damit die Mobilität der Betroffenen zu erhalten. Dies bestätigen aktuelle Ergebnisse einer Open-Label Verlängerungsstudie der Phase-3-Zulassungsstudie FREEDOM. Die im Rahmen des Jahreskongresses der American Society for Bone and Mineral Research 2014 in Houston (USA) vorgestellten Langzeitdaten zeigen, dass ein Großteil der Osteoporose-Patientinnen bei einer Behandlung mit Denosumab über acht Jahre einen kontinuierlichen Anstieg des T-Scores in den nicht-osteoporotischen Bereich von >-2,5 an Lendenwirbelsäule und Hüfte aufweisen. Die Daten dieser Auswertung über acht Jahre setzen sich aus drei Jahren Therapie mit Denosumab (60 mg subkutan alle sechs Monate) im Rahmen der Zulassungsstudie und fünf Jahren im Rahmen der Verlängerungsstudie zusammen.1 Bisher wird bei der Osteoporosetherapie allein ein fehlender Knochendichteverlust und Frakturfreiheit als Behandlungserfolg betrachtet. Das Ausbleiben eines negativen Krankheitsverlaufs stellt jedoch kein zufriedenstellendes Behandlungsziel dar. Ein möglicher neuer Maßstab für den Erfolg einer Therapie könnte die Erreichung von T-Scores über -2,5 sein.1 Um das Frakturrisiko einschätzen zu können, werden T-Scores bestimmt und mit Werten für Knochendichte junger, gesunder Personen des gleichen Geschlechts verglichen. T-Score-Werte unter -2,5 sind definiert als Osteoporose. Je niedriger der T-Score-Wert, desto höher ist das Frakturrisiko.2 Zu Beginn der Studie zeigten sich bei den teilnehmenden Frauen durchschnittliche Lendenwirbel- und Hüft-T-Scores (SD) von -2,83 (0,67) bzw. -1,85 (0,79). Nach acht Jahren unter Denosumab-Therapie stieg der Anteil Frauen mit höheren T-Scores an Lendenwirbelsäule und Hüfte stark an: von 11 % auf 82 % (>-2,5), von 4 % auf 65 % (>-2,2), von 2 % auf 53 % (>-2,0) und von 1 % auf 39 % (>-1,8). An einzelnen Skelettlokalisationen wuchs der Anteil der Frauen, die nach acht Jahren Denosumab-Therapie einen T-Score von >-2,5 aufwiesen von 19 % auf 86 % (Lendenwirbelsäule) und von 75 % auf 94 % (Hüfte).1 Damit ermöglichte Denosumab einer erheblichen Zahl von Patientinnen T-Scores außerhalb des osteoporotischen Bereichs zu erreichen und schafft möglicherweise so einen neuen Therapiemaßstab.

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Ausgabe: 12/2014
Mit Enzymen gegen „open window“ und Überlastung im Sport

Mucos

Erschöpfende sportliche Belastung führt unabhängig vom jeweiligen Leistungsniveau oft zu einem Anstieg von pro-inflammatorischen Botenstoffen und Entzündungsmarkern mit entsprechenden Folgen – ob Schmerzen, erhöhte Infektneigung oder Muskelkater. Herkömmliche NSAR und Analgetika dämpfen zwar die Symptome, sind aber weder prophylaktisch noch therapeutisch immer die beste Wahl. Das orale proteolytische Enzympräparat Wobenzym plus bietet hier eine rationale Therapieoption, die momentan intensiv in kontrollierten Studien evaluiert wird.

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Ausgabe: 12/2014
OrthoScan: Erster Mini C-Bogen mit Pulstechnologie

Ziehm

OrthoScan, der führende Entwickler von Mini C-Bögen für den orthopädischen Bereich, führt den ersten Mini C-Bogen mit Pulstechnologie im Markt ein. OrthoScan FD Pulse ist speziell auf die Bedürfnisse in der Fuß- und Handchirurgie zugeschnitten: Mit einem 35 Prozent größeren Flachdetektor liefert der neue Mini C-Bogen ein optimales Sichtfeld und zuverlässige hochqualitative Bildgebung selbst bei langwierigen Eingriffen. Der gepulste Monoblock-Generator ermöglicht dabei eine Dosiseinsparung von bis zu 80 Prozent. Vertrieben wird der innovative Mini C-Bogen exklusiv über den Marktführer für mobile C-Bögen, Ziehm Imaging.

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Ausgabe: 12/2014
Multidisziplinär für eine bessere Osteoporose-Versorgung

Lilly

„Multidisziplinäre Versorgungskonzepte weisen den Weg zu einer optimierten Behandlung von Patienten mit Fragilitätsfrakturen“, resümierte Prof. Dr. Karsten Dreinhöfer von der Charité Universitätsmedizin und Medical Park Berlin Humboldtmühle die regen Diskussionen in der Lilly-Lounge auf dem Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) in Berlin. Mit „FLIP“ (Fracture Liaison Implementation Program) und „Fix & Treat“ unterstützt Lilly Deutschland GmbH mit gleich zwei Programmen den Strukturaufbau für eine ganzheitliche Osteoporosetherapie. In interaktiven Workshops konnten sich die Kongressteilnehmer über die verschiedenen Modelle informieren und austauschen.

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Ausgabe: 12/2014
Chronische Rückenschmerzen: deutliche Linderung mit Palexia retard

Grünenthal

Daten einer prospektiven, offenen, randomisierten, kontrollierten IIIb/IV-Studie zum direkten Vergleich von Palexia retard (Tapentadol retard) mit retardierendem Oxycodon/Naloxon zeigten eine stärkere Wirksamkeit und gute gastrointestinale Verträglichkeit von Tapentadol bei der Behandlung von Patienten mit starken chronischen Rückenschmerzen mit neuropathischer Komponente.* Auch Funktionsfähigkeit und Lebensqualität verbesserten sich stärker im Tapentadol-Kollektiv, und die Therapietreue war höher. Vorgestellt wurden die Studienergebnisse von Prof. Dr. Ralf Baron, Kiel, beim diesjährigen Deutschen Schmerzkongress in Hamburg. Anschließend wurde die Bedeutung der Studiendaten für die Praxis von Dr. Stefan Regner, Mainz, diskutiert. Die Studienergebnisse demonstrierten eine stärkere analgetische Wirksamkeit von retardierendem Tapentadol gegenüber der Fixkombination Oxycodon/Naloxon retard.1 Hinsichtlich der Veränderung der Schmerzintensität von der Baseline bis zur Abschlussuntersuchung lag die Verringerung der Schmerzintensität unter Tapentadol retard 37 Prozent** über derjenigen unter Oxycodon/Naloxon retard.1 Außerdem konnte bei den Patienten des Tapentadol-Kollektivs auch bei den neuropathischen Schmerzsymptomen ein signifikant stärkerer Rückgang und eine Verringerung der Schmerzattacken im Behandlungsverlauf verzeichnet werden.1 In dieser Studie wurde für Tapentadol retard ein günstiges gastrointestinales Veträglichkeitsprofil gezeigt. Es war mit einer um etwa 40 Prozent*** geringeren Inzidenz von Obstipation und einer um rund 53 Prozent niedrigeren Inzidenz von Erbrechen assoziiert als Oxycodon/Naloxon retard.2

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Ausgabe: 03/2014
Bauerfeind: Mit ViscoSpot gegen akute Fersenschmerzen

Bauerfeind AG

In der neuen Version besteht die ViscoSpot aus drei Zonen: Sie verteilen gleichmäßig den Druck beim Auftreten und entlasten gezielt die Ferse. Dafür sind die Zonen aus Silikon in drei verschiedenen Shore-Härten gefertigt und speziell angeordnet: Nach innen, also zur Ferse hin, nimmt die Shore-Härte ab, das Material wird weicher. Die innere weiße Zone bettet demnach das Schmerzzentrum weich und nimmt gezielt den Druck. Die speziell ausgeformte blaue Zone ist etwas fester und verläuft entlang der entzündeten Faszien- und Sehnenstruktur. Die festere, graue Zone fasst den Fuß und gibt ihm den nötigen Halt beim Laufen. Durch das wellenförmige Ineinandergreifen der Zonen nach dem Vorbild der PowerWave-Technologie sind die Übergänge nicht spürbar. Das erhöht den Tragekomfort des Fersenkissens. Im neuen Design präsentieren sich auch die weiteren viscoelastischen Fußprodukte von Bauerfeind. ViscoPed, die langsohlige viscoelastische Einlage, reduziert lokale Druckspitzen und dämpft Stoßbelastungen auf die Gelenke und die Wirbelsäule. Das Fersenkissen ViscoBalance korrigiert unterschiedliche Beinlängen von 3,5 bis 10 mm. Während das Fersenkissen ViscoHeel N die Gelenke, Sehnen und Bänder bei jedem Schritt schont und das Fersenkissen ViscoHeel K Fehlstellungen wie X- oder O-Beine korrigiert.

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Ausgabe: 03/2014
Push Knöchelorthese Aequi jetzt für Kinder

Ofa Bamberg

Ab sofort bietet Ofa Bamberg die beliebte Push Knöchelorthese Aequi auch als Junior-Version für Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren an. Geeignet für Schuhgröße 30 bis 37 stabilisiert die Push ortho Knöchelorthese Aequi Junior das Sprunggelenk durch die bewährte Kombination von rigiden und flexiblen Elementen: Eine feste Schale aus kräftigem Schaumstoff sichert das Knöchelgelenk in Verbindung mit unelastischen Bändern. Dadurch werden Inversions- und Eversionsbewegung des Knöchels wirksam eingeschränkt, um ein seitliches Umknicken zu verhindern. Zugleich bleibt genügend Spielraum für die Plantar- und Dorsalflexion des Fußes, sodass der normale Bewegungsablauf beim Gehen nicht beeinträchtigt wird. Über Kreuz gewickelte elastische Bänder sorgen für zusätzliche Unterstützung des Knöchelgelenks. Dabei lässt sich der Kompressionsdruck mittels der Klettverschlüsse individuell anpassen. Die hochwertige Materialzusammensetzung der Aequi Junior gewährleistet hohen Tragekomfort. Für eine optimale Stabilisierung wird die schlanke Knöchelorthese idealerweise in einem Schnürschuh getragen. Beim Spielen im Haus behält sie aber auch ohne Schuh ihre unterstützende Funktion. Tests haben ergeben, dass Kinder die Aequi Junior eigenständig anlegen können. Um das Anlegen zu erleichtern, sind die Bänder mit Nummerierungen versehen. Die Push ortho Knöchelorthese Aequi Junior dient der frühfunktionellen Therapie von Verletzungen der medialen oder lateralen Knöchelbänder sowie zur Nachbehandlung konservativ oder operativ behandelter Knöchelfrakturen. Ebenso kann sie zur Prävention bei bleibender Instabilität und wiederkehrenden Verletzungen eingesetzt werden. Die Aequi Junior ist in einer Größe und als Universalausführung für rechts und links erhältlich. Sie eignet sich für Ristumfänge von 23 bis 27 cm.

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Ausgabe: 04/2014
Knie- und Rückenprodukte in Sotschi besonders gefragt

Bauerfeind

Bandagen und Orthesen für Knie und Rücken waren bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi besonders gefragt. In den Polikliniken der Olympischen Dörfer halfen Orthopädietechniker aus Deutschland, Athleten zu betreuen und im Verletzungsfall oder präventiv mit den Produkten der Bauerfeind AG auszustatten. Diesen Service nutzten knapp 400 Olympioniken aus 54 der 88 teilnehmenden Länder. Die Bauerfeind AG aus Zeulenroda/Thüringen war zum dritten Mal Partner eines Olympia-Organisationskomitees und Bestandteil des zentralen medizinischen Versorgungssystems. Für die Winterspiele in Sotschi lieferte Bauerfeind als einziger Hersteller der Welt Bandagen, Orthesen, medizinische Kompressionsstrümpfe und orthopädische Einlagen. Mehr als 5.000 Artikel wurden dafür im Vorfeld in die Polikliniken der drei Olympischen Dörfer geschickt, um die Produkte auch in allen Größen vorrätig zu haben. Bestandteil des Auftrages war auch, dass Bauerfeind-Teams in den Polikliniken vor Ort sind. Die Orthopädietechniker – allesamt Fachkräfte im Bereich der Sportorthopädietechnik – suchten in Abstimmung mit den Ärzten und Physiotherapeuten das für den verletzten Sportler optimale Produkt aus. Sie erläuterten die Funktionsweise und wie das Produkt zu verwenden ist. Zum Service gehörte auch das individuelle Anpassen von orthopädischen Hilfsmitteln, beispielsweise, wenn der Athlet eine Knieorthese benötigte, die auf seine Sportart und Bewegungsumfänge eingestellt werden musste.

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Ausgabe: 04/2014
Flupirtin sinnvolle Therapieoption in Akutschmerztherapie

TEVA

In der akuten Schmerztherapie zählen vor allem zwei Dinge: Schnelle, effektive Wirksamkeit und eine gute Verträglichkeit. In einer im Dezember 2013 veröffentlichten Subgruppenanalyse haben Überall MA et al. die Wirkung der Wirkstoffe Flupirtin und Diclofenac auf die durchschnittliche 24-Schmerzintensität bei Patienten mit akuten/subakuten Rückenschmerzen untersucht.1 Es hat sich gezeigt, dass es unter beiden Therapien zu einer signifikanten Schmerzreduktion gekommen ist, jedoch ist der analgetische Effekt von Flupirtin 1x täglich (Katadolon S long) der Wirkung von Diclofenac signifikant überlegen – bei gleichzeitig besserer gastrointestinaler und allgemeiner Verträglichkeit. Somit stellt Flupirtin in der Akutschmerztherapie eine sinnvolle Therapieoption dar. Hintergrund der Post-hoc-Analyse war die Neubewertung des Wirkstoffes Flupirtin durch die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA), die den Nutzen des selektiven neuronalen Kaliumkanalöffners in der Akutschmerztherapie bestätigt hat. Gleichzeitig stellte sie fest, dass aufgrund fehlender Langzeitdaten die Anwendungsdauer auf zwei Wochen beschränkt werden sollte. Flupirtin wird über die Leber verstoffwechselt, wöchentliche Leberwertkontrollen werden empfohlen. Flupirtin solle dann eingesetzt werden, wenn z.B. NSAR und schwache Opioide aufgrund von fehlender Wirkung oder aufgrund von möglichen Nebenwirkungsrisiken nicht indiziert sind. Da keine klassischen Head-to-Head-Studien für Flupirtin und NSAR existieren, haben die Autoren mit Hilfe einer Post-hoc-Subgruppenanalyse die Effektivität der beiden Substanzen untersucht. Ergebnis: Beide Analgetika sind signifikant wirksam, doch von Flupirtin-Therapie profitieren signifikant mehr Patienten.

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