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ÜBERSICHTSARBEITEN
Ausgabe: 05/2020 - Jan Emmerich
Multimodale Komplex- behandlung des Bewegungssystems im ANOA-Konzept

Zusammenfassung: Dem Symptom Rückenschmerz liegen vielfältige pathogenetische Mechanismen zugrunde. Chronische Rückenschmerzen sind komplex bedingt, da sie ihre auslösenden und aufrechterhaltenden Faktoren auf mehreren definierten Befundebenen mit multiplen Wechselwirkungen haben. Die multimodale Komplexbehandlung des Bewegungssystems ist die adäquate Therapieform für jene Patienten mit chronischen Rückenschmerzen, bei denen die somatischen Befunde und insbesondere die Funktionspathologie des Bewegungssystems im Vordergrund stehen. Die Bildung von Subgruppen erlaubt die erfolgreiche Behandlung dieser Patienten in klinischen Pfaden nach dem ANOA-Konzept. Für die erfolgreiche interdisziplinäre Arbeit im Team sind hohe strukturelle und konzeptionelle Anforderungen zu erfüllen.

Summary: The symptom of back pain is caused by a variety of pathogenetic mechanisms. Chronic back pain is caused by a variety of interacting factors, at multiple levels with multiple interactions. The multimodal complex treatment of the musculoskeletal system is the appropriate form of therapy for patients with chronic back pain caused primarily by somatic dysfunctions/functional pathology of the locomotor system. The differentiation in subgroups allows the successful treatment of these patients in clinical pathways according to the ANOA concept. For the successful interdisciplinary work in the team, high structural and conceptual standards have to be met.

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Ausgabe: 06/2020 - Jörg Jerosch
Knorpelschäden am Sprunggelenk – was kann man ohne Operation machen?

Zusammenfassung:

Im vorliegenden Artikel findet sich eine Zusammenfassung der konservativen Therapieoptionen bei Knorpelschäden im oberen Sprunggelenk. Es wird auf die Risiken der Therapie mit NSAR hingewiesen, die topische NSAR-Anwendung ist zu bevorzugen. Bei Kontraindikationen für die orale Gabe von NSAR stellt die intraartikuläre Therapie eine gute Option dar. Die höchste Evidenz liegt hierbei zurzeit für die Viscosupplementation vor, für PRP ist die Studienlage noch nicht so ausgeprägt. Für die Anwendung von mesenchymale Stammzellen gibt es nur wenige Fallberichte.

Summary: The conservative treatment options are extensively described. We present the risks of oral NSAR application. The topical use of NSAR is a well accepted alternative. If contraindication for oral NSAR are present, the intraarticular treatment is a good option. The best evidence at the moment has still the viscosupplementation, the use of PRP has still a limited evidence. Mesenchymale stem cells are only use in a very limited number of case series.

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Ausgabe: 06/2020 - Mathias Herwig - Ahmed Ercan
Veränderungen der Knochendichte des proximalen Femur fünf Jahre nach Implantation einer schenkelhalsteilerhaltenden Kurzschaftprothese (MiniHip)

Fragestellung: Ziel der Studie war die Beurteilung der Knochendichteveränderung nach Implantation einer Kurzschaftendoprothese MiniHip.

Material und Methoden: Bei 62 Patienten im Alter von 25 bis 78 Jahren (34 Frauen, 28 Männer) wurde eine MiniHip implantiert. Er wurde die periprothetische Knochendichte nach der DEXA-Methode postoperativ, nach 3, 6 und 12Monaten bestimmt. Bei 32 Patienten konnten DEXA Untersuchungen auch nach 5 Jahren durchgeführt werden.

Ergebnisse: Es zeigt sich in den ersten 3 Monaten nach Implantation die stärkste Veränderung, wobei signifikante Knochendichteabnahmen sowohl proximal in den Gruen Zonen 1, 2 und 7 als auch distal in Zone 4 zu verzeichnen sind. Zwischen dem 3. und 6. Monat postoperativ wird ein Plateau in der Knochendichteabnahme erreicht. Danach erholt sich die Knochendichte bis zum 12. Monat postoperativ. Die Entwicklungen, die nach 12 Monaten zu erkennen waren, setzten sich nach 5 Jahren weiter fort. Im Bereich des Trochanter major (Gruen 1) zeigte sich weiterhin eine Zunahme des BMD, am Trochanter minor (Gruen 7) hingegen ein leichter weiterer Verlust.

Fazit und klinische Relevanz: Die schenkelhalsteilerhaltende MiniHip-Prothese zeigt weniger Knochenverlust im Vergleich zu Standardprothesenschäften nach 12 Monaten und 5 Jahren.

Purpose: The purpose of the study was to document the bone mineral density (BMD) in the midterm after the implantation of the minihip.Material and Methods: In 62 patients aged 25–78 years (34 female, 28 male), a MiniHip stem was implanted. We documented the postoperative periprosthetic bone mineral density by the DEXA-method, after 3, 6 and 12 months. In 32 patients the DEXA measurements could be performed also after 5 years. Results: Within the first 3 months the largest changes could be documented; there was significant reduction of BMD proximal in gruen zones 1,2 and 7 as well as distal in zone 4. Between the 3rd and 6th month there was a postoperative plateau in BMD. After this the BMD was regaining postoperatively up to the 12th month. The same trend could be documented after 5 years. At the greater trochanter (gruen 1) there was a slight increase of BMD, at the lesser trochanter (gruen 7) there was a slight decrease. Conclusion: The femoral neck partial sparing MiniHip short stem shows less reduction in the BMD compared to standard cementless stem systems at 12 months and 5 years.Keywords: short stem hip replacement, MinHip, postoperative bone mineral density

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Ausgabe: 06/2020 - Roland Roth - Michael Lachhein
Korrelation von chronischem unspezifischem Rückenschmerz und lumbaler Sarkopenie und Osteopenie

Zusammenfassung:

Der chronische Rückenschmerz gehört zu den häufigsten Erkrankungen in Deutschland und ist in seinen Folgen von erheblicher gesundheitsökonomischer Relevanz [1, 2, 6, 9, 12, 22]. Die genauen Ursachen des chronischen lumbalen unspezifischen Rückenschmerzes sind nicht hinreichend bekannt [20, 21, 26]. Die Beurteilung der lumbalen, paravertebralen Rückenmuskulatur findet in der MRT-Diagnostik der Wirbelsäule allenfalls untergeordnete Bedeutung. Dabei kann lumbale Sarkopenie eine zentrale Rolle in der Entstehung des chronischen Rückenschmerzes spielen.

Summary: In Germany chronic low back pain is one of the most frequent complaints and its consequences of considerable health and economic relevance. The precise causes of chronic non-specific low back pain are not sufficiently known and inadequately described in available literature. In MRT-diagnostic of the spine the assement of the lumbar paravertebral dorsal muscular system is often only of secondary importance. Lumbar sarcopenia may play a vital role in the development of chronic low back pain.

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Ausgabe: 06/2020 - Christian Sobau - Alexander Zimmerer
Modernes Kapselmanagement in der hüftgelenkerhaltenden Chirurgie

Zusammenfassung:

Die Kapselbänder des Hüftgelenks spielen eine grundlegende Rolle in der Balance zwischen funktioneller Mobilität und Gelenkstabilität. Obwohl die Anatomie der Hüftkapselbänder in der Literatur gut beschrieben ist, hat sich das Wissen um ihre Eigenschaften und ihre Beiträge zur Hüftmechanik erst in den letzten Jahren etabliert. Ein weiterer Punkt, der in den Fokus gerückt ist, ist die Art und Weise, wie die Hüftkapsel bei chirurgischen Eingriffen behandelt wird und ihre Auswirkungen auf die Gelenkfunktion. Mehrere kürzlich durchgeführte Laborstudien haben neue Erkenntnisse über die funktionelle Beweglichkeit und Stabilität des Hüftgelenks geliefert, die bei operativen Eingriffen berücksichtigt werden sollten. Das Ziel dieser Arbeit ist es, eine Zusammenfassung über die funktionelle Anatomie und biomechanischen Eigenschaften der Hüftkapsel sowie der Auswirkungen der Kapselnaht nach arthroskopischen Operationen zu geben.

Summary: The capsular ligaments of the hip joint play a fundamental role in the balance between functional mobility and joint stability. Although the anatomy of the hip capsular ligaments is well described in the literature, knowledge of their properties and their contributions to hip mechanics has only become established in recent years. Another issue that has come into focus is the way the hip capsule is treated during surgical procedures and its effects on joint function. Several recent laboratory studies have provided new insights into the functional mobility and stability of the hip joint, which should be taken into account during surgical procedures. The aim of this work is to provide a summary of the functional anatomy and biomechanical properties of the hip joint capsule and the effects of capsular repair after arthroscopic surgery.

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Ausgabe: 05/2020 - Jens Adermann - Jan Holger Holtschmit
Interventionelle Schmerztherapie in der Behandlung chronischer Schmerzen

Zusammenfassung: Der Einsatz interventioneller Verfahren in der Behandlung chronischer Schmerzen ist umstritten. Zum einen bieten interventionelle Therapieverfahren die Möglichkeit einer genauen Differentialdiagnostik und einer gezielten Schmerzausschaltung, zum anderen bergen sie die Gefahren einer weiteren Chronifizierung und Bestätigung des Patienten in seinem somatischen Krankheitsverständnis. Der Schlüssel zum erfolgreichen Einsatz interventioneller Verfahren in der Therapie chronischer Schmerzen liegt dabei in der kritischen und interdisziplinären Indikationsstellung. Eingebettet in eine Komplexbehandlung, können interventionelle Therapieverfahren ein wichtiger Baustein einer effizienten Therapie sein. Der vorliegende Artikel beleuchtet die Evidenz der zum Einsatz kommenden Verfahren als Grundlage für alle an der Komplexbehandlung beteiligten Berufsgruppen und gibt praktische Hinweise für deren Umsetzung.

Summary: The use of interventional procedures in the treatment of chronic pain is controversial. On the one hand, interventional therapy methods offer the possibility of an accurate differential diagnosis and targeted pain elimination, on the other hand, they contain the dangers of further chronicity and confirmation of the patient in his somatic understanding of disease. The key to the successful use of interventional procedures in the treatment of chronic pain lies in the critical and interdisciplinary diagnostic evaluation. Embedded in a multidisciplinary pain management program, interventional therapy can be an important component of an efficient therapy. This article examines the evidence of the methods used as a basis for all professional groups involved in multidisciplinary treatment and provides practical information for their implementation.

Keywords: multimodal pain therapy, epidural injection, facet joint blockade, osteochondrosis

Citation: Adermann J, Holtschmit JH: Interventional pain therapy in the treatment of chronic pain. A „no go“ or option in complex treatment. OUP 2020; 9: 320–325 DOI 10.3238/oup.2020.0320–0325

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Ausgabe: 06/2020 - Andreas Breil-Wirth - Christian Kothny
Langzeitergebnisse mit einer schenkelhalsteilerhaltenden Kurzschaftprothese (MiniHip, Corin)

Fragestellung:

In der vorliegenden Arbeit werden die klinischen und radiologischen Ergebnisse 9–10 Jahre nach Implantation einer schenkelhalsteilerhaltenden Kurzschaftprothese (Minihip-System) an der Hüfte dargestellt.

Methoden:

In einer prospektiven Studie wurden 186 Patienten eingeschlossen, die eine schenkelhalsteilerhaltende Kurzschaftprothese (Minihip, Corin) erhielten. Es fand sich keine Begrenzung hinsichtlich des Alters der Patienten, sodass Patienten zwischen 32–82 Jahren (Mittelwert 59,3 Jahre) mit diesem Kurzschaftsystem versorgt wurden. Die Operationen wurden an zwei Kliniken durchgeführt. Der mittlere Nachuntersuchungszeitraum betrug 112,5±8,2 Monate. An klinischen Parametern wurde der Oxford Hip Score (OHS) und der Hip Dysfunction Osteoarthritis and Outcome Score (HOOS) präoperativ und jedes Jahr postoperativ evaluiert. Zusätzlich zum klinischen Follow-up wurde ein standardisiertes Röntgenbild in Form einer Beckenübersichtsaufnahme und einer axialen Aufnahme der betroffenen Hüfte durchgeführt. Radiologisch wurden periprothetische Lysezonen und Hypertrophien in den unterschiedlichen Grünzonen dokumentiert. Es wurden Einsinterungen des Schaftes und heterotrophe Ossifikationen dokumentiert.

Ergebnisse:

Der OHS-Score verbesserte sich signifikant von 18±3,3 auf 46±2,0. Der HOOS-Score verbesserte sich signifikant von 30±8,3 auf 95±4,6. Es fanden sich keine signifikanten Unterschiede bezüglich des Alters, der Ätiologie, der Hüfterkrankung oder der Gleitpaarung. Zum Zeitpunkt der letzten Nachuntersuchung waren zwei femorale Komponenten revidiert aufgrund einer symptomatischen Einsinterung; dies jeweils 4 und 12 Monate postoperativ. Hierdurch ergibt sich eine Überlebensrate für aseptische Lockerungen 9–10 Jahre nach Implantation von 98,66%. Ein weiterer Patient hatte eine femorale Komponentenrevision aufgrund einer symptomatischen Exostose mit chronischer Bursitis und Oberschenkelschmerzen. Bei einer femoralen Komponente kam es zu einer septischen Lockerung (Propioni acnes); diese Komponente wurde 20 Monate nach der Operation entfernt. Hierdurch ergibt sich eine Gesamtüberlebensrate der femoralen Komponente von 97,32%. Bis auf einen asymptomatischen Patienten zeigte keine femorale Komponente ein proximales Stress-shielding.

Fazit:

Die vorliegende erste Langzeitstudie für den schenkelhalsteilerhaltenden Minihip-Schaft zeigt eine Langzeitüberlebensrate von 98,66% für aseptische Lockerungen. Die Minihip-Prothese scheint somit ein reliables Implantat sowohl für junge als auch für ältere Patienten zu sein.

Aim: To evaluate the clinical and radiological outcome nine and ten years after short-stemmed, bone preserving and anatomical hip arthroplasty with the Minihip-System.

Methods: In a prospective study, 186 patients underwent hip arthroplasty with a partial neck preserving short stem (Minihip, Corin). Elderly patients were not excluded from this study, thus the mean age at the time of surgery was 59.3 years (range 32 to 82 years). Surgery and the follow-up assessments were performed at two centers. Up until now, the mean follow-up was 112.5±8.2 months. The Oxford Hip Score (OHS) and the Hip Dysfunction Osteoarthritis and Outcome Score (HOOS) was assessed pre- and each year after surgery. The clinical follow-up was accompanied by standardized p.a. and axial radiological examinations. Periprosthetic lucencies, hypertrophies within the Gruen zones one to fourteen were assessed. A subsidence of the stem was investigated according to Morrey and heterotopic ossifications were assessed according to Brooker.

Results: All, the OHS and HOOS improved significantly from 18 ±3.3 to 46±2.0 and from 30±8.3 to 95±4.6 points, P0.001 respectively. There were no significant differences regarding age, etiology, friction pairings, etc. (P0.05). Stem related complications were low. At the time of the most recent follow-up, two stems were revised due to a symptomatic subsidence four and twelve months postoperatively. Thus, the survivorship for aseptic loosening at nine to ten years was 98.00%. Another patient had a stem revision surgery due to a symptomatic exostosis with a chronical bursitis and thigh pain. Furthermore, we had one septic stem loosening (Propioni), which was explanted 20 months after surgery. Therefore, the overall survival for the stem with revision for any reason was 97.32%. Besides one asymptomatic patient, none of them showed any signs of a proximal stress shielding, such as corresponding bone resorptions within the proximal Gruen zones. Moreover, bony hypertrophies and/or bone appositions which might be indicative for a distal loading, were frequently noticed.

Conclusion: Regarding these first long-term results on the Minihip, the implant performed exceedingly well with a high rate of survivorship for aseptic loosening. Our radiological results within the Gruen zones support the design rationale of the Minihip to provide a reliable metaphyseal anchoring with the expected proximal, more physiological load transfer. This might minimize or exclude a stress shielding which might be associated with thigh pain, proximal bone loss and an increased risk of aseptic loosening. The Minihip is a reliable partial-neck retaining prosthesis with good a clinical long-term outcome in younger as well as elderly patients.

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Ausgabe: 06/2020 - Jürgen Heisel - Annemieke Heisel
Hyaluronsäure intraartikulär bei Gonarthrose*

Zusammenfassung: Katamnestische Auswertung von 170 symptomatischen Gonarthrosepatienten der Jahre 1994–2014, die im Zuge einer konservativen Therapie insgesamt 317 intraartikuläre Injektionsserien mit Hyaluronsäurepräparaten (216 behandelte Kniegelenke) erhielten. Ein gutes Ergebnis mit weitgehender Beschwerdefreiheit über zumindest 6 Monate wurde in 67,8% der Fälle erreicht, in 12,3% wurde ein schlechtes Resultat verzeichnet. Wesentliche Komplikationen wurden nicht beobachtet. In 19 Fällen (8,8%) war bei Abschluss der Studie (2016) zwischenzeitlich ein alloplastischer Gelenkersatz durchgeführt worden.

Das Behandlungsergebnis korrelierte mit dem Lebensalter, dem Arthrosegrad des betroffenen Kniegelenks sowie dem Body-Mass-Index, nicht jedoch mit dem Geschlecht. Patienten mit überwiegend femoropatellaren Veränderungen waren zufriedener als solche mit femorotibialen Knorpeldegenerationen.

Es bleibt zu folgern, dass eine intraartikuläre Hyaluronsäure-Applikation im Falle einer Gonarthrose durchaus einen akzeptablen Stellenwert in der konservativen Behandlung besitzt.

Summary: Catamnestic examination of 170 patients with symptomatic arthritis of the knee joint (1994–2014), who received 317 intraarticular injection series of hyaluronic acid (216 treated knee joints). A good result (free of pain for at least 6 months) was achieved in 67.8%, 12.3% showed a poor result. There were no severe complications. At the end of the study (2016) an alloplastic joint replacement of the knee had been performed in 19 cases (8.8% of the treated knees). We could prove a correlation of the result with the age of the patient, the stage of the arthritis as well as the body-mass-index, not with the sex. Patients with mostly femoropatellar changes showed more satisfactory results than patients with femorotibial joint destructions. All in all we may conclude, that the intraarticular application of hyaluronic acid in case of patients with symptomatic knee arthritis may be recommended.

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Ausgabe: 06/2020 - Sabine Mai - Theresa Liese
Modulare Pfannen versus Monoblockpfannen

Zusammenfassung: Die Implantation einer Hüftprothese gehört zu den häufigsten Operationen in Deutschland. Hierfür stehen auf der Pfannenseite modulare Pfannen und Monoblockpfannen zur Verfügung. Um zu untersuchen, ob beide Systeme gleichermaßen zu empfehlen sind, wurden im Rahmen einer klinischen und radiologischen 10-Jahres-Auswertung 396 Monoblockpfannen mit 137 modularen Pfannen verglichen. Die Implantate wurden bezüglich der Standzeit, klinischer und radiologischer Ergebnisse sowie der Patientenzufriedenheit ausgewertet. In allen untersuchten Größen konnte kein signifikanter Unterschied zwischen den beiden Pfannensystemen gefunden werden. Daher sind beide Pfannen derzeit gleichermaßen zu empfehlen.

Summary: The implantation of a hip prosthesis is one of the most common operations in Germany. Currently, both monoblock and modular cups are being used. To investigate whether both systems are to be equally recommendable, 396 monoblock cups were compared to 137 modular cups in a 10-year clinical and radiographic evaluation. Implants were evaluated for survivorship, clinical, radiological results and patient satisfaction. In all examined items no differences between the cups were found. Therefore, both cups can be equally recommended.

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Ausgabe: 06/2020 - David Pomarino - Anneke Thren
Zehenspitzengang als Leitsymptom bei SH3TC2-Mutation

Zusammenfassung:

Der vorliegende Artikel beschreibt eine Gruppe von 17 Patienten, bei denen als Leitsymptom Zehenspitzengang in Verbindung mit einer Mutation auf dem SH3TC2-Gen auftritt. Neben dem Gang auf dem Vorfuß finden sich bei einigen der Patienten auch ein Ansatz zur Klauenhand im kleinen Finger, eine Trichterbrust sowie ein Hohlfuß (pes cavus). Der Artikel untersucht die Literatur auf Hinweise, die die genannte SH3TC2-Mutation in Verbindung mit den vorliegenden Symptomen bringt. Aus der Analyse geht hervor, dass ein plausibler Zusammenhang zwischen den vorliegenden Symptomen mit dem Leitsymptom Zehenspitzengang und der Mutation auf dem SH3TC2-Gen ohne Charcot-Marie-Tooth-4C-Erkrankung (CMT4C) besteht.

Summary: The article describes a group of 17 patients with toe walking in relation to a mutation in the SH3TC2-gene. Along with the gait anomaly with walking on the forefoot, some patients present with a partial claw hand in the little finger, pectus excavatum and pes cavus. The article examines the literature for references to a relationship between the SH3TC2-mutation and the above symptoms. The analysis suggests a plausible link between the symptoms toe walking as the leading symptom in patients presenting with a mutation in the SH3TC2-gene not reminiscent of a diagnosis of Charcot-Marie-Tooth-4C.

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