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INDUSTRIE UND HANDEL
Ausgabe: 05/2014
Optimale Fixierung mit SP II Hüftschaft

LINK

Beim anatomisch adaptierten LINK SP II Hüftschaft besteht nur ein sehr geringes Risiko für eine frühe aseptische Lockerung. Das bestätigt eine prospektive Studie der Orthopädischen Universitätsklinik der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg (2013). Für die Studie wurden bei 59 Patienten mit einem SP II Hüftschaft über 2 Jahre postoperativ mit Hilfe der radiostereometrischen Analyse (RSA) und dem Harris-Hip-Score (HHS) die Migration des Implantats analysiert und die klinischen Ergebnisse bewertet. Der SP II Hüftschaft blieb über den Studienzeitraum stabil fixiert. Die Migration lag mit 0,04 ± 0,83 mm weit unter den als klinisch relevant geltenden Werten. Der HHS stieg von 42 ± 11 postoperativ auf 79 ± 16 nach 2 Jahren, die Charnley-Werte betrugen n = 71 postoperativ und n = 67 nach 2 Jahren.

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Ausgabe: 03/2014
Bauerfeind: Mit ViscoSpot gegen akute Fersenschmerzen

Bauerfeind AG

In der neuen Version besteht die ViscoSpot aus drei Zonen: Sie verteilen gleichmäßig den Druck beim Auftreten und entlasten gezielt die Ferse. Dafür sind die Zonen aus Silikon in drei verschiedenen Shore-Härten gefertigt und speziell angeordnet: Nach innen, also zur Ferse hin, nimmt die Shore-Härte ab, das Material wird weicher. Die innere weiße Zone bettet demnach das Schmerzzentrum weich und nimmt gezielt den Druck. Die speziell ausgeformte blaue Zone ist etwas fester und verläuft entlang der entzündeten Faszien- und Sehnenstruktur. Die festere, graue Zone fasst den Fuß und gibt ihm den nötigen Halt beim Laufen. Durch das wellenförmige Ineinandergreifen der Zonen nach dem Vorbild der PowerWave-Technologie sind die Übergänge nicht spürbar. Das erhöht den Tragekomfort des Fersenkissens. Im neuen Design präsentieren sich auch die weiteren viscoelastischen Fußprodukte von Bauerfeind. ViscoPed, die langsohlige viscoelastische Einlage, reduziert lokale Druckspitzen und dämpft Stoßbelastungen auf die Gelenke und die Wirbelsäule. Das Fersenkissen ViscoBalance korrigiert unterschiedliche Beinlängen von 3,5 bis 10 mm. Während das Fersenkissen ViscoHeel N die Gelenke, Sehnen und Bänder bei jedem Schritt schont und das Fersenkissen ViscoHeel K Fehlstellungen wie X- oder O-Beine korrigiert.

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Ausgabe: 06/2014
ChondroJoint: Erste Ergebnisse einer aktuellen Studie veröffentlicht

Humantis

Während der 62. Jahrestagung der VSOU in Baden-Baden stand Geschäftsführer
Dr. Thomas Lauscher (Foto) am Humantis-Stand Rede und Antwort, was die belegte Wirksamkeit der Humantis-Produkte betrifft. „Die Erfolge unserer Produkte, wie etwa ChondroJoint und Flector, sind natürlich durch Studienergebnisse gestützt“, betont Lauscher. Beim Polynukleotid-Gel ChondroJoint etwa seien die Studien bereits für die Zulassung als Medizinprodukt relevant. Während des VSOU-Kongresses konnte Humantis zudem erste Ergebnisse einer nicht-interventionellen Studie zur Anwendung und Wirkungsweise vorstellen. Diese zeigen, dass Patienten, die bei einer bestehenden Gonarthrose mit Hyaluronsäureinjektionen nur „mäßige“ oder „schlechte“ Ergebnisse erzielten, bei der anschließenden Behandlung mit ChondroJoint eine signifikante Schmerzreduktion innerhalb von sechs Wochen nach drei bis sechs Injektionen feststellten. Ein weiteres positives Ergebnis der Studie im Hinblick auf die Anwendung ist die sehr gute Verträglichkeit bei nur geringer Nebenwirkungsrate. (Lediglich bei 2 von 275 Patienten kam es zu leichten Nebenwirkungen)

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Ausgabe: 12/2014
Chronische Rückenschmerzen: deutliche Linderung mit Palexia retard

Grünenthal

Daten einer prospektiven, offenen, randomisierten, kontrollierten IIIb/IV-Studie zum direkten Vergleich von Palexia retard (Tapentadol retard) mit retardierendem Oxycodon/Naloxon zeigten eine stärkere Wirksamkeit und gute gastrointestinale Verträglichkeit von Tapentadol bei der Behandlung von Patienten mit starken chronischen Rückenschmerzen mit neuropathischer Komponente.* Auch Funktionsfähigkeit und Lebensqualität verbesserten sich stärker im Tapentadol-Kollektiv, und die Therapietreue war höher. Vorgestellt wurden die Studienergebnisse von Prof. Dr. Ralf Baron, Kiel, beim diesjährigen Deutschen Schmerzkongress in Hamburg. Anschließend wurde die Bedeutung der Studiendaten für die Praxis von Dr. Stefan Regner, Mainz, diskutiert. Die Studienergebnisse demonstrierten eine stärkere analgetische Wirksamkeit von retardierendem Tapentadol gegenüber der Fixkombination Oxycodon/Naloxon retard.1 Hinsichtlich der Veränderung der Schmerzintensität von der Baseline bis zur Abschlussuntersuchung lag die Verringerung der Schmerzintensität unter Tapentadol retard 37 Prozent** über derjenigen unter Oxycodon/Naloxon retard.1 Außerdem konnte bei den Patienten des Tapentadol-Kollektivs auch bei den neuropathischen Schmerzsymptomen ein signifikant stärkerer Rückgang und eine Verringerung der Schmerzattacken im Behandlungsverlauf verzeichnet werden.1 In dieser Studie wurde für Tapentadol retard ein günstiges gastrointestinales Veträglichkeitsprofil gezeigt. Es war mit einer um etwa 40 Prozent*** geringeren Inzidenz von Obstipation und einer um rund 53 Prozent niedrigeren Inzidenz von Erbrechen assoziiert als Oxycodon/Naloxon retard.2

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Ausgabe: 10/2014
Fersenentlastungsorthese: Natürlicher Abrollvorgang im Vorfußbereich

Ottobock

Nach Fersenbeinbrüchen entlastet die Fersenentlastungsorthese (FEO) die Ferse und trägt damit zu einer schnellen Heilung bei. Die Fraktur tritt häufig in Zusammenhang mit Arbeitsunfällen auf – ein Beleg für die ausgezeichnete Wirkweise der Orthese ist die kurze Therapiezeit. Bereits nach 12 Wochen ist die Behandlung in der Regel abgeschlossen und der Anwender kann auf normale oder orthopädische Schuhe sowie Einlagen umsteigen. Die FEO ist wie ein Schuh aufgebaut und kann während der Heilungsphase auch als solcher getragen werden. Dank des Funktionsprinzips der „schwebenden Ferse“ wird das Fersenbein durch die Abstützung des Längsgewölbes und eine Unterstützung im Wadenbereich entlastet. Drei Druckaufbaupolster dienen dazu, die Ferse schrittweise von der Teil- zur Vollbelastung zu führen. Die aktuelle Überarbeitung des Produktes hat neben dem ansprechenden und modernen Design zum Ergebnis, dass der natürliche Abrollvorgang während des Gehens jetzt nahezu physiologisch ist, da die Sohle im Vorfußbereich flexibel ist.

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Ausgabe: 04/2014
Flupirtin sinnvolle Therapieoption in Akutschmerztherapie

TEVA

In der akuten Schmerztherapie zählen vor allem zwei Dinge: Schnelle, effektive Wirksamkeit und eine gute Verträglichkeit. In einer im Dezember 2013 veröffentlichten Subgruppenanalyse haben Überall MA et al. die Wirkung der Wirkstoffe Flupirtin und Diclofenac auf die durchschnittliche 24-Schmerzintensität bei Patienten mit akuten/subakuten Rückenschmerzen untersucht.1 Es hat sich gezeigt, dass es unter beiden Therapien zu einer signifikanten Schmerzreduktion gekommen ist, jedoch ist der analgetische Effekt von Flupirtin 1x täglich (Katadolon S long) der Wirkung von Diclofenac signifikant überlegen – bei gleichzeitig besserer gastrointestinaler und allgemeiner Verträglichkeit. Somit stellt Flupirtin in der Akutschmerztherapie eine sinnvolle Therapieoption dar. Hintergrund der Post-hoc-Analyse war die Neubewertung des Wirkstoffes Flupirtin durch die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA), die den Nutzen des selektiven neuronalen Kaliumkanalöffners in der Akutschmerztherapie bestätigt hat. Gleichzeitig stellte sie fest, dass aufgrund fehlender Langzeitdaten die Anwendungsdauer auf zwei Wochen beschränkt werden sollte. Flupirtin wird über die Leber verstoffwechselt, wöchentliche Leberwertkontrollen werden empfohlen. Flupirtin solle dann eingesetzt werden, wenn z.B. NSAR und schwache Opioide aufgrund von fehlender Wirkung oder aufgrund von möglichen Nebenwirkungsrisiken nicht indiziert sind. Da keine klassischen Head-to-Head-Studien für Flupirtin und NSAR existieren, haben die Autoren mit Hilfe einer Post-hoc-Subgruppenanalyse die Effektivität der beiden Substanzen untersucht. Ergebnis: Beide Analgetika sind signifikant wirksam, doch von Flupirtin-Therapie profitieren signifikant mehr Patienten.

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Ausgabe: 02/2014
Flupirtin-Neubewertung eröffnet neue Perspektiven

Das unlängst entschiedene Beurteilungsverfahren der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) hat dem Wirkstoff Flupirtin nach gründlicher Prüfung der Datenlage sowohl ein positives Nutzen-Risikoprofil bei akuten Schmerzen bestätigt als auch die analgetische Effizienz des einzigartigen Wirkmechanismus. Allerdings wurde die Anwendungsdauer aufgrund fehlender kontrollierter Langzeitstudien auf zwei Wochen limitiert. Zusätzlich sind wöchentliche Leberwertkontrollen gefordert. Konsequenzen und Chancen dieser Entscheidung für die klinische Praxis der Schmerztherapie wurden beim Deutschen Schmerzkongress in Hamburg ebenso diskutiert wie neue Erkenntnisse über Wirkung und Sicherheit des innovativen Wirkprinzips SNEPCO (Selective Neuronal Potassium Channel Opener).

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Ausgabe: 01/2014
G-Scan Brio – MRT-Aufnahmen unter natürlicher Körperlast

Die Spezialklinik für Sportverletzungen Sportklinik Stuttgart verfügt als erste Klinik weltweit über das neue MRT-System G-Scan Brio des Herstellers Esaote. Der G-Scan Brio bietet neben der konventionell liegenden auch die Besonderheit der Untersuchung in stehender Patientenposition. Hierdurch werden Wirbelsäule und weitere Gelenke unter natürlicher Körperlast dargestellt. Dazu Jürgen Zimmermann, Geschäftsführer der Sportklink Stuttgart GmbH: „Die MRT stellt eine wichtige Komponente im diagnostischen Spektrum unserer Spezialklinik für orthopädische Chirurgie und Sporttraumatologie dar, da sie als aussagekräftigstes bildgebendes Verfahren wesentlich dazu beiträgt, für einen Patienten mit Sportverletzung bereits am Tage der Verletzung einen Therapieplan zu erstellen.“

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Ausgabe: 01/2014
Joline: Weltweit erste Wirbelbruch-OP mit Doppelballon

Dr. Jens Richolt, leitender Wirbelsäulenchirurg im Chirurgischen Zentrum am Agaplesion Bethanien Krankenhaus in Frankfurt, hat im September diesen Jahres weltweit erstmals eine Kyphoplastie mithilfe eines Doppelballon-Katheters durchgeführt. „Der Vorteil der Technik mit einem Doppelballon liegt darin, dass dank der beiden unabhängig zu steuernden Ballons eine sicherere und genauere Versorgung von komplizierten Stauchungsbrüchen an Wirbelkörpern möglich ist“, erklärt Dr. Richolt. Durch den üblichen Zugang einer Kyphoplastie wird der Doppelballon-Katheter im Wirbelkörper platziert. Beim neuen Doppelballon-Katheter „Stop’n GO“ von Joline können die beiden Ballons – im Gegensatz zu der herkömmlichen Kyphoplastie mit nur einem Ballon – separat und somit präziser und kontrollierter unter Röntgenkontrolle aufgedehnt und gesteuert werden. Große Einzel-Ballons haben die Tendenz der unkontrollierten Ausdehnung entsprechend dem Weg des geringsten Widerstandes. Die revolutionäre twin technology von Joline ermöglicht es jetzt dem Operateur, mit jeweils variablem Druck und Volumen in den Ballons zu arbeiten. Dies hat den Vorteil, dass die Ballons im Inneren des gebrochenen Wirbelkörpers individueller und an die jeweilige Bruchsituation angepasst aufgefüllt werden können. Neben der optimierten Rekonstruktion der Anatomie wird damit auch das Risiko eines Zementaustritts aus dem Wirbelkörper minimiert. Die neue, zukunftsweisende twin technology ist eine weitere Innovation des Medizintechnikunternehmens aus Baden-Württemberg. Mit dem Kyphoplastie-Ballonkatheter „Stop’n GO“ bringt Joline den weltweit ersten Doppelballon auf den Markt und ergänzt damit das umfangreiche Kyphoplastie-Programm, mit dem das Unternehmen schon einige Jahre erfolgreich auf dem Markt ist. Joline blickt auf eine lange Tradition als Katheterspezialist in der Entwicklung und Produktion von Ballonkathetern für minimal-invasive Anwendungen zurück. Hochentwickelte Produktionstechnik und technisches Know-how gewährleisten Konstanz und Sicherheit bei der Herstellung und garantieren höchste Qualität „Made in Germany“. Der Doppelballon „Stop’n GO“ wurde seither bereits mehrfach erfolgreich eingesetzt und setzt neue Maßstäbe in Sachen Kontrolle und Sicherheit in der Kyphoplastie.

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Ausgabe: 04/2014
Knie- und Rückenprodukte in Sotschi besonders gefragt

Bauerfeind

Bandagen und Orthesen für Knie und Rücken waren bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi besonders gefragt. In den Polikliniken der Olympischen Dörfer halfen Orthopädietechniker aus Deutschland, Athleten zu betreuen und im Verletzungsfall oder präventiv mit den Produkten der Bauerfeind AG auszustatten. Diesen Service nutzten knapp 400 Olympioniken aus 54 der 88 teilnehmenden Länder. Die Bauerfeind AG aus Zeulenroda/Thüringen war zum dritten Mal Partner eines Olympia-Organisationskomitees und Bestandteil des zentralen medizinischen Versorgungssystems. Für die Winterspiele in Sotschi lieferte Bauerfeind als einziger Hersteller der Welt Bandagen, Orthesen, medizinische Kompressionsstrümpfe und orthopädische Einlagen. Mehr als 5.000 Artikel wurden dafür im Vorfeld in die Polikliniken der drei Olympischen Dörfer geschickt, um die Produkte auch in allen Größen vorrätig zu haben. Bestandteil des Auftrages war auch, dass Bauerfeind-Teams in den Polikliniken vor Ort sind. Die Orthopädietechniker – allesamt Fachkräfte im Bereich der Sportorthopädietechnik – suchten in Abstimmung mit den Ärzten und Physiotherapeuten das für den verletzten Sportler optimale Produkt aus. Sie erläuterten die Funktionsweise und wie das Produkt zu verwenden ist. Zum Service gehörte auch das individuelle Anpassen von orthopädischen Hilfsmitteln, beispielsweise, wenn der Athlet eine Knieorthese benötigte, die auf seine Sportart und Bewegungsumfänge eingestellt werden musste.

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