Übersichtsarbeiten - OUP 01/2026

Kindliche suprakondyläre Humerusfrakturen
Aktueller Stand von Klassifikation, Diagnostik und Therapie

sofort vaskularchirurgisch exploriert.

engmaschig mittels Doppler überwacht („watchful waiting“).

12 Stunden in Gips ruhiggestellt und dann erneut reponiert.

mit Heparin-Bolus behandelt.

mittels CT-Angiographie und Stent versorgt.

5. Rein lateral eingebrachte Kirschner-Drähte…

erhöhen das Risiko einer Ulnarisläsion.

sind torsionsstabiler als gekreuzte Pins.

senken das Risiko einer iatrogenen Ulnarisläsion.

erfordern zwingend eine postoperative Spica-Gipsruhigstellung.

sind bei Flexionstyp-Frakturen kontraindiziert.

6. Nach aktueller Evidenz weisen versenkte („buried“) Kirschnerdrähte gegenüber exponierten Drähten welche Eigenschaft auf?

Sie eliminieren tiefe Pin-Track-Infektionen vollständig.

Exponierte Drähte verursachen signifikant mehr Revisionseingriffe wegen Migration.

Sie halbieren die Rate oberflächlicher Pin-Track-Infektionen, erfordern aber meist eine Zweitoperation in Narkose zur Entfernung.

Exponierte Drähte führen häufiger zu Hauterosionen als versenkte Drähte.

Die Gesamtbehandlungskosten sind bei versenkten Drähten niedriger.

7. Für Gartland Typ I-Frakturen gilt als Therapie der Wahl:

Sofortige CRPP mit 3 Drähten

Offene Reposition und Platte

Ruhigstellung im gut modellierten Oberarmgips

Blount-Schlinge in Hyperflexion > 110°

Fixateur externe

8. Ein als normal geltender Baumann-Winkel beträgt:

< 50°

54–60°

64–81°

> 90°

Altersunabhängig stets 45°

9. Bei posteromedialer Dislokation erleichtert die geschlossene Reposition typischerweise…

Supination des Unterarms.

Pronation des Unterarms.

Ellbogenextension um 30°.

Valgusstress im a.p.-Bild.

Axiale Kompression ohne Rotationskomponente.

10. Eine postoperativ verbleibende Baumann-Winkel-Abweichung > 5° zur Gegenseite erhöht primär das Risiko für…

Pin-Migration

spätere Cubitus-varus-Deformität

Myositis ossificans

Frühinfektion der Pin-Kanäle

transiente Radialisparese

Die Teilnahme an der CME-Fortbildung ist nur online möglich auf der Website www.online-oup.de.

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